Samstag, 25.05.2019

Pressefreiheit in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Miltenberger Amnesty Gruppe ist besorgt

AmnestyMiltenberg
Donnerstag, 02. 03. 2017 - 16:33 Uhr

Seit mehr als zwei Jahren setzt sich die Miltenberger Gruppe von Amnesty International für vier inhaftierte Männer in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein. Der Rechtsanwalt und Amnesty-Aktivist Dr...

Seit mehr als zwei Jahren setzt sich die Miltenberger Gruppe von Amnesty International für vier inhaftierte Männer in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein.
Der Rechtsanwalt und Amnesty-Aktivist Dr. Mohammed al-Roken, ein weiterer Anwalt und zwei Lehrer befinden sich seit vier Jahren in Haft. Sie wurden 2013 zu je 10 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie öffentlich die Einhaltung der Menschenrechte gefordert und Kritik am Staatssicherheitsdienst wegen der Unterdrückung friedlicher Demonstrationen geübt haben. Alle vier Männer waren über Internet-Blogs und Twitter aktiv. Im Gefängnis kamen sie zunächst in Einzelhaft, wurden und werden geschlagen und mit Elektroschocks gefoltert.
Im November 2014 und im Mai 2016 haben sich die Miltenberger Mitglieder von Amnesty International deshalb an die Behörden in Dubai und die Botschaft der VAE in Berlin gewendet, mit der Bitte um Freilassung der Inhaftierten, bisher leider ohne Erfolg. Jetzt hat die Miltenberger Gruppe eine Postkarte an die Ehefrau von al-Roken vorbereitet, die diese ihrem Mann hoffentlich ins Gefägnis oder ihm wenigstens davon berichten kann. Übersetzt lautet der Text der Karte: „in dieser schwierigen Zeit sind unsere Gedanken bei Ihnen und Ihrer Familie. Wir bewundern ihren Mut und hoffen, dass sie bald freigelassen werden.“
Wer eine solche Karte ebenfalls wegschicken möchte und so das Anliegen der Miltenberger AI-ler unterstützen möchte, erhält diese bei Traudl Hock, Nibelungenstr. 39, 63785 Obernburg.

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