Dienstag, 18.05.2021

Amnesty International Miltenberg hält Rückblick auf 2018

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe AMNESTY Kreisgruppe Miltenberg

Miltenberg
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Bei ihrer Jahresversammlung blickte die Miltenberger Gruppe von Amnesty International auf die 2018 geleistete Arbeit zurück. Ein besonderer Schwerpunkt war die Ausstellung „Menschen auf der Flucht“ von Amnesty und Magnum Photos...
Bei ihrer Jahresversammlung blickte die Miltenberger Gruppe von Amnesty International auf die 2018 geleistete Arbeit zurück.

Ein besonderer Schwerpunkt war die Ausstellung „Menschen auf der Flucht“ von Amnesty und Magnum Photos. Sie enthält beeindruckende Fotos aus den letzten 70 Jahren, die deutlich machen, dass es Flucht und Vertreibung immer gegeben und das Thema nicht an Brisanz verloren hat. Sie wurde im Laufe des Jahres gezeigt im Rathaus Obernburg (in Zusammenarbeit mit der Stadt), im Haus der Begegnung in Sulzbach (zusammen mit dem Sozialkreis), im Tagungszentrum des Bistums Würzburg in Schmerlenbach und im Landratsamt Miltenberg.

Mit der Aktion „Briefe gegen das Vergessen“ verschickte die Gruppe Informationen und Musterbriefe an über zweihundert Unterstützer.
Die Kooperation mit dem Kino Passage in Erlenbach wurde fortgesetzt. Im März lief der Film „In den letzten Tagen der Stadt“ (Kairo 2009). Im Anschluss gab es Gelegenheit, sich über die politische Situation in Ägypten zu informieren. Im November wurde der Film „Human Flow“ von Ai Weiwei gezeigt. Margit Becker-Köberer von Amnesty Frankfurt schilderte im Anschluss die schwierige Situation vieler Flüchtlinge.

Am 1. Mai 2018 waren die Miltenberger und Aschaffenburger Gruppe bei der Maikundgebung auf dem Theaterplatz in Aschaffenburg mit einem Infostand. Sie machten auf die Verfolgung von Gewerkschaftern aufmerksam und sammelten Unterschriften für den Iraner Ismail Abdi.

Ein Schwerpunkt der Gruppenarbeit war der Einsatz für Inhaftierte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Männer hatten lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen. Zusammen mit zahlreichen Unterstützern schrieben die Amnesty-Mitglieder Briefe an verantwortliche Stellen im Land, in denen sie die bedingungslose Freilassung der Gefangenen forderten.

Während des Jahres sammelte man zudem Unterschriften gegen die Todesstrafe in Nigeria, Saudi Arabien, Belarus und Japan und für die Freilassung oder den Schutz von Menschenrechtlern und Menschenrechtlerinnen in Saudi Arabien und dem Kongo, gegen Abschiebungen nach Afghanistan.
Außerdem beteiligten sich einzelne Mitglieder an Mahnwachen in Frankfurt für den zu tausend Peitschenhieben und einer hohen Geld- und Gefängnisstrafe verurteilten saudi-arabischen Blogger Raif Badawi und für den in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden der türkischen Sektion von Amnesty International, Taner Kilic. Dieser wurde inzwischen freigelassen.
Text: Amnesty International Miltenberg
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