Donnerstag, 15.11.2018

Betriebsbesichtigung Fa. Mösslein Wassertechnik GmbH

Gruppenfoto der AK-Mitglieder mit Günter Mösslein
Mösslein GmbH
Sonntag, 24. 06. 2018 - 10:54 Uhr

Der Arbeitskreis auf Burg Rothenfels stattete im Rahmen seiner Betriebsbesichtigungen in der vergangenen Woche der Firma Mösslein Wassertechnik in Lohr einen Besuch ab. Das Unternehmen hat sich in den letzten fast 30 Jahren aus kleinen Anfängen zu einem deutschlandweiten Dienstleister für alles entw...

Der Arbeitskreis auf Burg Rothenfels stattete im Rahmen seiner Betriebsbesichtigungen in der vergangenen Woche der Firma Mösslein Wassertechnik in Lohr einen Besuch ab. Das Unternehmen hat sich in den letzten fast 30 Jahren aus kleinen Anfängen zu einem deutschlandweiten Dienstleister für alles entwickelt, was mit dem Thema Trinkwasser zu tun hat.
Sieben Jahre arbeiteten sie auf einem Dachboden; es folgten weitere Zwischenstationen und Provisorien, bis zum jetzigen Betriebsgelände in der Dr.-Birkner-Straße in der Nähe des Bahnhofs.Inzwischen betreut das Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern bundesweit pro Jahr etwa 5000 Projekte.„Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1“, sagte Günter Mösslein, der in das Thema Wassergewinnung und die dabei auftretenden Probleme einführte. Es sei auch – zumindest in Europa – das am intensivsten kontrollierte und deshalb auch das gesündeste Lebensmittel. In Deutschland seien die Verhältnisse auf diesem Gebiet noch wesentlich besser als in den meisten Ländern.Allein das Lohrer Wasserwerk verfügt über 160 Kilometer Rohrleitungen im Besitz der Stadt und über neun große Behälter.„Wo Wasser fließt, gibt es immer was zu tun“. Stehendes Wasser in Behältern und Leitungen – auch im Haushalt – birgt Gefahren durch die Vermehrung von Bakterien. Die Behälter müssen deshalb einmal jährlich gereinigt und desinfiziert werden. Leitungen neigen zu Korrosion und zu Ablagerungen, die den Durchfluss verengen. Das ist das Geschäft der Firma Mösslein, deren Kunden hauptsächlich Städte und Gemeinden, aber auch große Objekte wie Hotels, Krankenhäuser und Heime sind. Ein spezielles Problem ist das Auftreten der gefährlichen Legionellen. Auch auf diesem Gebiet ist das Lohrer Unternehmen tätig. Auch von den Mitarbeitern ist Einsatzbereitschaft rund um die Uhr und Flexibilität gefordert. „Das funktioniert nur, wenn auch das Betriebsklima stimmt“, sagte Klaus Mösslein, der die Besucher durch das Betriebsgelände und die Lagerhallen führte. Und auch darum sei man ständig bemüht.
Da es sich bei den Materialien teilweise um sensible Stoffe handelt, wird das Unternehmen von den unterschiedlichsten Behörden und Dienststellen ständig überwacht und kontrolliert. Mösslein Wassertechnik richtet die Nordbayerische Trinkwassertagung aus, eine bundesweit bekannte Fachveranstaltung.Für die Mitglieder des Arbeitskreises bedankte sich Vorsitzender Herbert Schuhmann für die informative Führung. Von Karl Anderlohr

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