Samstag, 16.02.2019

Warum die Welt fiebert – Puppentheater für kleine Leute

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Rothenbuch Sonntag, 03.02.2019 - 11:04 Uhr

„Puppentheater zieht immer.“, meinte Zuschauerin Anja Englert und hatte Recht, denn zu „Johnny und das Müllmonster“ kamen rund 35 Kinder und 15 Erwachsene ins voll besetzte Rothenbucher Wanderheim. Der Wanderverein hatte das Team des Lari Fari Puppentheaters aus Dorfprozelten eingeladen, um mit dem ...

„Puppentheater zieht immer.“, meinte Zuschauerin Anja Englert und hatte Recht, denn zu „Johnny und das Müllmonster“ kamen rund 35 Kinder und 15 Erwachsene ins voll besetzte Rothenbucher Wanderheim. Der Wanderverein hatte das Team des Lari Fari Puppentheaters aus Dorfprozelten eingeladen, um mit dem Stück einen früherzieherischen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die kleinen Zuschauer ab 4 Jahren waren vom Puppenspiel begeistert und die beiden Erzieherinnen Ingeborg Blos und Bettina Keller am Ende der Fäden banden ihr Publikum geschickt in die Handlung ein.
„Mit achtlosem Verbrauch und Verpackungsmüll belasten wir die Umwelt unnötig, und wenn wir uns da langfristig wegbewegen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen, die Änderungen vorzubereiten. Die nehmen die nötigen Hinweise gern an, insbesondere, wenn es spielerisch vermittelt wird.“, meinte Ingeborg Blos vom Lari Fari Team.
Natürlich wussten die Kinder während der Aufführung sofort, was falsch gelaufen war, als im Bühnenstück Abfall einfach in den Wald geworfen wurde. Verständlich für die Kinder war auch, dass die Erde „fiebert“, weil der ganze Müll sie krank macht.
„Das Kindertheater war ja wirklich zum Anfassen.“, meinte Elisa Rothenbücher, die ihre Tochter begleitet hatte, denn unter anderem durfte eines der Kinder der Spielfigur der „Mutter Erde“ einen langen Plastikstreifen aus dem Ozean ziehen. „Die Puppen und Details waren wirklich sehr gelungen.“, bestätigte auch Anja Englert.
Die beiden Puppenspielerinnen konnten ihr kleines Publikum auch diesmal wieder gekonnt erreichen. Möglich war dies durch die mitunter akribische Vorbereitung und ständige Optimierung der Stücke, bei denen es oft neun Monate von der Idee bis zur Uraufführung dauerte. Das nächste Thema, dem die beiden sich widmen wollen, ist „Mobbing“.
Michaela Orth vom Rothenbucher Wanderverein, die auch im Vorstand des Spessartbundes tätig ist, war bei anderen Spessartbundveranstaltungen auf dieses außergewöhnliche Kleintheater aufmerksam geworden und hatte es im Namen des Wandervereins für Samstag den 2.2.19 ab 15 Uhr nach Rothenbuch eingeladen.
Nach der Aufführung wies Michaela Orth noch auf die nächsten Aktivitäten für Kinder hin: die traditionelle Ostereiersuche und die Fahrt zur Sommerrodelbahn. Der Wanderverein hofft, dass wieder so viele kleine und große Teilnehmer dabei sind.
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