Montag, 18.03.2019

MdL Celina beantwortet Fragen der Schülerinnen und Schülern

Besuch in der Pestalozzi-Mittelschule
Aschaffenburg Montag, 11.03.2019 - 16:00 Uhr

„Für meinen ersten Schulbesuch in Aschaffenburg habe ich mir bewusst die ‚Pestalozzi-Mittelschule‘ ausgesucht“, erklärte die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Kerstin Celina. „Der Grund dafür war, dass die Pestalozzi-Mittelschule seit August 2018 eine sogenannte „Inklusionssch...

„Für meinen ersten Schulbesuch in Aschaffenburg habe ich mir bewusst die ‚Pestalozzi-Mittelschule‘ ausgesucht“, erklärte die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Kerstin Celina. „Der Grund dafür war, dass die Pestalozzi-Mittelschule seit August 2018 eine sogenannte „Inklusionsschule“ ist, das heißt, sie nimmt Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in die Schulgemeinschaft auf und erhält dafür zum Ausgleich extra Lehrerstunden. „Die reichen aber nicht, um den zusätzlichen Aufwand zu bestreiten“, erklärte der Rektor Kunibert Stumpf und fügte hinzu: "Ohne das hohe Engagement unserer Lehrkräfte ginge das nicht." Auf Nachfrage der Abgeordneten Celina stellte der Konrektor Rainer Breunig fest: "Ich bin froh, dass unsere Schulfamilie diese besondere Herausforderung angenommen hat, denn unsere Schule ist die Welt im Kleinen, und da gehören alle dazu."
Celina verbrachte drei Schulstunden mit den Schüler*innen, beantwortete deren Fragen. In der sechsten Klasse fragten die Jugendlichen vor allem nach dem persönlichen Hintergrund der Abgeordneten, wie man Politiker werde und welche Länder sie schon bereist habe. Celina erläuterte, sie sei im Rahmen von politischen Reisen vor allem in Osteuropa (Rumänien, Kosovo, Serbien) gewesen und erklärte den jeweiligen politischen Zweck, nämlich herauszufinden, wie die Lebenssituation der Menschen dort ist und warum so viele Menschen von dort zu uns zum Arbeiten kommen.
In der achten Klasse waren die vorrangigen Themen die Berufswahl und die Ausbildungschancen für die Jugendlichen: „Ihr seid in einer sehr günstigen Situation“, machte Celina den Jugendlichen Mut, „es gibt viele freie Lehrstellen und immer weniger Schulabgänger.“
Im Anschluss an den Besuch der beiden Klassen traf sich Frau Celina zum Gedankenaustausch mit der Schulleitung. Themen dieses Gespräches waren unteranderem die digitale und personelle Ausstattung der Schule. Sie hat es geschafft, in die Reihe der „Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen zu werden, es gibt kleine Klassen, offene Ganztagsbetreuung, Jugendsozialarbeit an Schulen, Kooperationsklassen, Berufseinstiegsbegleiter und nicht zuletzt einen Schulhund. „Wir können sehr viel bieten, unser Hauptziel ist es für unsere Schüler*innen die bestmöglichsten Voraussetzungen für ihr Weiterkommen zu schaffen“, betonte der Schulleiter Kunibert Stumpf. „Was aber die Digitalisierung unserer Klassenzimmer angeht, hoffen wir sehr, dass es jetzt endlich vorangeht.“
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