EU: Einigung zu Grenzwerten für gefährliche Chemikalien

Brüssel (dpa)
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Elektroschrott
In Abfällen aus Kunststoffen und Elektronikgeräten können persistente organische Schadstoffe immer noch nachgewiesen werden.
Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Persistente organische Schadstoffe sind langlebig und schädlich für Menschen und Tiere. Diese gefährlichen Chemikalien sind in Abfällen enthalten. Nun soll es neue Grenzwerte geben.

In der EU sollen neue Grenzwerte für bestimmte besonders schädliche Chemikalien in Abfällen eingeführt werden.

Darauf einigten sich Vertreter des Europaparlaments und der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, wie der französische EU-Ratsvorsitz am Dienstagmorgen mitteilte. Konkret geht es um sogenannte persistente organische Schadstoffe. Dies sind Chemikalien, die besonders langlebig sind, sich in Organismen und damit der Nahrungskette anreichern und schädliche Wirkungen auf Mensch und Tier zeigen.

Nach Angaben der Kommission werden persistente organische Schadstoffe (POP) zwar eigentlich nicht mehr in neuen Produkten verwendet. Sie können aber noch immer in Abfällen aus einigen Konsumgütern wie wasserdichten Textilien, Möbeln, Kunststoffen und Elektronikgeräten nachgewiesen werden.

Neue Grenzwerte soll es den EU-Angaben zufolge nun unter anderem für Perfluoroctansäure (PFOA) geben, deren Salze und verwandte Verbindungen sich zum Beispiel in wasserdichten Textilien und Löschschaum finden. Die Einigung muss nun noch formell vom Rat der Mitgliedstaaten und vom Plenum des Parlaments gebilligt werden. Dies gilt aber als Formalie.

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