Deutsche Einfuhrpreise steigen

Wiesbaden (dpa)
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Heizöl
Eine Zapfpistole für die Heizöllieferung an einen Kunden in einem Einfamilienhaus: Erdöl war doppelt so teuer wie vor einem Jahr.
Foto: Christian Charisius/dpa
Im Oktober sind die Preise von eingeführten Gütern zum Vorjahresmonat um 21,7 Prozent gestiegen - so stark wie seit 41 Jahren nicht.

Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt außergewöhnlich stark. Im Oktober stiegen die Preise von eingeführten Gütern zum Vorjahresmonat um 21,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Das ist die höchste Rate seit Anfang 1980 während der zweiten Ölkrise. Experten hatten im Schnitt mit 19,6 Prozent gerechnet. Zum Vormonat stiegen die Preise um 3,8 Prozent.

Besonders deutlich zeigt sich der Preisauftrieb bei importierter Energie, die 141 Prozent teurer war als vor einem Jahr. Erdgas war fast dreimal so teuer. Der Preis für Erdöl verdoppelte sich etwa. Neben Energie waren auch viele Vorprodukte wie Erze, Metalle und Kunststoffe wesentlich teurer. Hintergrund sind Spannungen im weltweiten Warenhandel, die sich überwiegend auf die Pandemie zurückführen lassen.

© dpa-infocom, dpa:211126-99-149525/2

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