1,3 Prozent mehr: Inflation in der Eurozone legt spürbar zu

Luxemburg (dpa)
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Supermarkt in Straubing: Am deutlichsten stiegen die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak.
Foto: Armin Weigel/dpa
Die Inflation im Euroraum ist zum Jahresende 2019 spürbar gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Dezember 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als die Inflationsrate im Vormonat. Außerdem ist es der stärkste Preisanstieg seit April. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 0,3 Prozent. Analysten hatten die Resultate im Schnitt erwartet.

Am deutlichsten stiegen die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak. Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent. Auch Dienstleistungen, zu denen die Kaltmieten gehören, waren mit 1,8 Prozent spürbar teurer. Dagegen dämpfte die Preisentwicklung von Industriegütern und Energie die Gesamtteuerung. Ohne Energie, Lebens- und Genussmittel betrug die Inflation 1,3 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Weil sie dieses Ziel seit längerem nicht mehr nachhaltig erreicht hat und sich zudem das Wirtschaftswachstum abgeschwächt hat, hat die EZB ihre Geldpolitik stark gelockert, zuletzt im September. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat jedoch für dieses Jahr eine umfassende Strategieprüfung angekündigt.

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