Montag, 17.12.2018

Rätselraten um Denkmal für Collenberger Steinbruchziege

Collenberg
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Collenberg, Steinbruch, Flöckchen zurück Foto: Peter Mayer
Fotograf: Peter Mayer  | Ort: Collenberg | Datum: 07.12.2018

Flöck­chen ist wie­der da, die Zie­ge im Col­len­ber­ger Stein­bruch. Die Mel­dung sorg­te zu­nächst für ei­ni­ges Er­stau­nen. Und auch die Fra­ge, ob da even­tu­ell je­mand auf ei­nem der Weih­nachts­märk­te in der Re­gi­on et­was zu viel Glühw­ein er­wischt hat.

Aber es stimmt. »Ja, wir haben wieder eine Ziege im Steinbruch«, bestätigt Bürgermeister Karl Josef Ullrich (CSU) auf Anfrage unseres Medienhauses. Zumindest ein naturgetreues Abbild des Tieres, das im Sommer in einer spektakulären Aktion von der Bergwacht aus dem Steinbruch im Landkreis Miltenberg gerettet wurde.

Die Figur aus Plastik oder Holz stehe seit mehreren Tagen im Steinbruch. »Ich weiß es nicht«, beantwortet er die Frage, wer das Denkmal geschaffen und dorthin gebracht hat. »Da hat offenbar jemand mit viel Mühe und noch mehr Risiko ein 3D-Modell angefertigt und dort hoch gebracht«, ist auch der zweite Bürgermeister Peter Mayer (PBC) ahnungslos und leicht verwundert.

Das Denkmal für die Ziege, die Collenberg bundesweit in die Medien gebracht hat, soll auf jeden Fall stehen bleiben. »Die Figur gefährdet ja niemanden«, unterstreicht Ullrich. Ähnlich sieht dies sein Stellvertreter: »Die steht jetzt da und Schluss.«

Übrigens ist das Original nach wie vor auf einem Gnadenhof in Gollhofen (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) bestens untergebracht. Und demnächst ist dorthin laut Karl Josef Ullrich eine Fahrt der Collenberger Kindergartenkinder - von denen Flöckchen den Namen hat - geplant.

rbb
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