Stellwerksschaden bremst Zugverkehr im Ruhrgebiet aus

Duisburg (dpa)
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Hauptbahnhof in Essen
Eine Stellwerksstörung in Duisburg hat den Zugverkehr im Ruhrgebiet stark beeinträchtigt.
Foto: Federico Gambarini/dpa
Für viele, die am Mittwoch im Ruhrgebiet mit dem Zug zur Arbeit wollten, blieben nur Home-Office, Warten oder Ersatzverkehr: Ein Stellwerksschaden sorgte bis zum Mittag für Stillstand rund um Duisburg.

Ein defektes Stellwerk bei Duisburg bremst seit der Nacht zu Mittwoch den Zugverkehr auf einer der wichtigsten Strecken durch das Ruhrgebiet weitgehend aus.

Der Hauptbahnhof Duisburg könne seit der Nacht nicht mehr angefahren werden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Viele Zuglinien des Nah- und Fernverkehrs können den Abschnitt zwischen Essen und Düsseldorf nicht passieren, machen frühzeitig kehrt, fallen aus oder werden umgeleitet.

«Derzeit können wir noch keine Prognose abgeben, wann die Störung aufgehoben wird,» teilte die Sprecherin am Mittwochvormittag mit. Für Pendler werde an vielen Stellen Ersatzverkehr mit Bussen und Taxen eingerichtet. «Wir wissen, was eine solche technische Störung für die Leute da draußen heißt», sagte die Bahnsprecherin. Das Stellwerk Duisburg gilt als wichtiger Knotenpunkt für Reisende im und durch das Ruhrgebiet. «Wir geben gerade alles dafür, dass der Schaden schnellstmöglich behoben wird und die Menschen wieder von A nach B kommen.»

Nach Angaben der Deutschen Bahn sind sämtliche ICEs und ICs auf dem Abschnitt Dortmund-Essen-Köln sowie auf dem Abschnitt Oberhausen-Köln betroffen, wie es in einer Mitteilung am Morgen hieß. Einzelne Fernzüge sollten umgeleitet werden, wodurch Verspätungen von etwa 20 Minuten entstünden. Allerdings entfallen dann für die Reisenden zahlreiche Halte, etwa in Oberhausen, Düsseldorf, Duisburg und Essen.

Auch im gerade am Morgen für Pendler so wichtigen Regionalverkehr sind rund um Duisburg sämtliche Linien betroffen. Etliche Züge fallen aus oder fahren nur ein Teilstück der sonst üblichen Strecke. 

© dpa-infocom, dpa:211124-99-123587/2

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