Harry darf vor Gericht für Polizeischutz kämpfen

London (dpa)
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Prinz Harry
Prinz Harry will Schutz für sich und seine Familie bei Besuchen in der alten Heimat.
Foto: John Minchillo/AP/dpa
Prinz Harry will für sich und seine Familie Polizeischutz haben, wenn er aus den USA zu Besuch nach Großbritannien reist, das Innenministerium hat das bisher abgelehnt. Es gibt einen Rechtsstreit.

Im Rechtsstreit mit der britischen Regierung über den Schutz seiner Familie bei Besuchen in Großbritannien hat der mittlerweile in den USA lebende Prinz Harry einen Etappensieg erzielt.

Der zuständige Richter gab in London am Freitag teilweise grünes Licht für seine Bestrebungen, rechtlich gegen die Entscheidung des britischen Innenministeriums vorzugehen. Bei einer ersten Anhörung hatten Harrys Anwälte vor einigen Wochen beantragt, diese gerichtlich prüfen zu lassen.

Dabei geht es darum, dass Harry und seine Familie seit ihrem Rückzug als arbeitende Mitglieder des Königshauses nach einer Neueinschätzung der zuständigen Einheit nicht mehr den gleichen Anspruch auf polizeilichen Personenschutz haben wie zuvor. Stattdessen soll von Fall zu Fall entschieden werden, welche Sicherheitsarrangements für Harry und seine Familie getroffen werden. Harry (37) hatte angeboten, selbst für den aus seiner Sicht notwendigen Polizeischutz zu bezahlen, was das Innenministerium jedoch abgelehnt hat.

Zum Thronjubiläum seiner Großmutter Queen Elizabeth II. war Harry im Juni erstmals mit Ehefrau Meghan (40) und den beiden gemeinsamen Kindern Archie (3) und Lilibet (1) zusammen in die alte Heimat gereist.

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