Bela B, Niedecken und Holofernes werben für Grüne

Berlin (dpa)
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Musiker Bela B
Der Musiker Bela B Felsenheimer sitzt bei der Veranstaltung "Hier gibt es nichts zu sehen!" im Rahmen der Lit.Cologne im Studio.
Foto: Henning Kaiser/dpa
Musiker Wolfgang Niedecken
Der Musiker und Sänger Wolfgang Niedecken steht am Rhein.
Foto: Oliver Berg/dpa
Die Ärzte
Die Berliner Punkrock-Band Die Ärzte stehen auf der Bühne des Open-Air-Musikfestivals «Jamel rockt den Förster» - Rock gegen Rechts.
Foto: picture alliance / dpa
Die menschengemachte Klimakatastrophe drohe nicht, sie finde statt, heißt es in einem Aufruf von Bela B. Der Musiker ruft dazu auf, grün zu wählen. Und hat schon so einige Unterschriften beisammen.

Prominente rund um den Musiker Bela B (Die Ärzte) unterstützen im Bundestagswahlkampf Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Sie sprachen eine Wahlempfehlung für die Grünen aus.

«Gemeinsam rufen wir auf, diesmal grün zu wählen», heißt es in einem Facebook-Post auf der Seite des Schlagzeugers. Mehr als 30 weitere Künstlerinnen und Künstler unterzeichneten den Aufruf. Zu ihnen gehören BAP-Musiker Wolfgang Niedecken, Judith Holofernes (Wir sind Helden), Sven Regener (Element of Crime), Sängerin Balbina sowie der Bestsellerautor Frank Schätzing und der Regisseur Leander Haußmann.

«Die Menschheit steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Die Klimakatastrophe infolge der von Menschen verursachten globalen Erwärmung droht nicht, sie findet statt», heißt es im Aufruf von Bela B, der mit bürgerlichem Namen Dirk Albert Felsenheimer heißt. Die Künstler finden auch kritische Worte: «Als Kulturschaffende mögen wir nicht immer überzeugt von der Haltung der Grünen zu für uns wichtigen Themen wie etwa dem Urheberrecht sein.»

Für sie seien andere Themen aber wichtiger: «Wir können mit den Schwächen der Grünen leben, weil es andere Politikbereiche gibt, die in ihrer Folgenschwere und Dringlichkeit unsere persönlichen Interessen in den Hintergrund drängen: Klimaschutz, Umweltschutz, Schutz der Menschenrechte.» Die Umwelt- und die Klimafrage seien der Markenkern der Grünen. Keine andere Partei habe in den vergangenen Jahrzehnten so viel Expertise zu Nachhaltigkeitsthemen angesammelt.

Der Beitrag bekam bis zum späten Montagmittag über 6000 Likes und wurde über 2600 Mal geteilt.

© dpa-infocom, dpa:210906-99-114201/3

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