Über 100 Anzeigen rund um Karnevalsauftakt in Köln

Köln (dpa)
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Nach dem Karnevalsauftakt in Köln
In Nebel eingehüllt ist der Dom nach den Feiern zum Karnevalsauftakt des Jahres bei dem mehrere tausend Menschen die närrische Jahreszeit starteten.
Foto: Roberto Pfeil/dpa
Karnevalsauftakt - Köln
Karnevalsauftakt in Köln: Menschen feiern in dem 2G-Bereich um den Zülpicher Platz.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Der Corona-Inzidenzwert steigt seit Tagen zu immer neuen Rekorden. Derweil feiern die Menschen in Köln den Auftakt der Karnevalssession. Das blieb nicht immer friedlich.

In Köln hat es zu Beginn der Karnevalssession rund 110 Strafanzeigen gegeben. «Wir hatten alles dabei - Körperverletzung, Taschendiebstähle, Sachbeschädigung, Widerstand», sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen.

Vereinzelt sei es auch um «Sexualdelikte im niedrigschwelligen Bereich» gegangen. 32 Personen wurden nach vorläufiger Bilanz in Polizeigewahrsam genommen - überwiegend habe es sich um Betrunkene gehandelt. Drei Personen habe man vorläufig festgenommen, berichtete der Sprecher. Die Zahlen seien im Vergleich zu anderen Jahren nicht auffällig. Die Polizei war mit rund 1000 Kräften im Einsatz.

In den Partyzonen in der Kölner Altstadt und in der Zülpicher Straße galt wegen der Corona-Pandemie 2G: Nur Geimpfte und Genesene hatten Zutritt. Am späteren Donnerstagabend habe sich mit Ende des Bühnenprogramms der Schwerpunkt lokal dann etwas verlagert. «Es war eine insgesamt ruhige Nacht», betonte der Polizeisprecher.

© dpa-infocom, dpa:211112-99-967233/3

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