Freitag, 16.11.2018

Nach Streit: Reporter ohne Akkreditierung

Weißes Haus:Eklat bei Pressekonferenz

WASHINGTON. Donnerstag, 08.11.2018 - 19:09 Uhr

Nach ei­nem Eklat wäh­rend ei­ner Pres­se­kon­fe­renz von US-Prä­si­dent Do­nald Trump hat das Wei­ße Haus dem be­tei­lig­ten CNN-Re­por­ter Jim Acos­ta die Ak­k­re­di­tie­rung »bis auf Wei­te­res« entzo­gen. Das teil­te Sp­re­che­rin Sa­rah San­ders mit. Trump hat­te auf of­fe­ner Büh­ne ei­nen hand­fes­ten St­reit mit dem CNN-Re­por­ter Jim Acos­ta an­ge­zet­telt.

»Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person«, fuhr der Präsident den in den USA bekannten Reporter an.

Zank um Mikrofon

Da Acosta einer Mitarbeiterin des Weißen Hauses das Mikrofon zunächst nicht zurückgeben wollte, wurde dies als Anlass für den Entzug seiner Akkreditierung genommen. Auch wenn Trump an eine freie Presse glaube und schwierige Fragen über sich und seine Regierung begrüße, heißt es in der Mitteilung von Sanders, werde derartiges Verhalten gegenüber einer jungen Mitarbeiterin des Weißen Hauses »niemals toleriert«. Dass sich CNN nunmehr stolz über die Arbeit ihres Reporters geäußert habe, sei »nicht nur widerlich, sondern auch ein Beispiel ihrer empörenden Missachtung für alle, auch junge Frauen, die in dieser Regierung arbeiten«. Der Reporter hatte Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller gestellt.

dpa
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