Samstag, 23.02.2019

Wo lebt die Minderheit der Jesiden?

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Je­si­den sind ei­ne re­li­giö­se Min­der­heit un­ter den Kur­den. Welt­weit hat die mo­not­he­is­ti­sche Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft meh­re­re hun­dert­tau­send Mit­g­lie­der. Die Je­si­den le­ben vor al­lem im nörd­li­chen Irak; ein gro­ßer Teil ist aber nach An­ga­ben Ein­hei­mi­scher vor der Ter­ror­mi­liz »Is­la­mi­scher Staat« ge­flüch­tet.

Ferner leben Jesiden in Nordsyrien, im Nordwesten des Iran und im Südosten der Türkei. Deutschland nimmt immer weniger Jesiden als Flüchtlinge auf. 2018 hätten nur 60 Prozent in Deutschland mit Asylanträgen Erfolg gehabt, berichtete die »Neue Osnabrücker Zeitung«. Im Vorjahr seien es noch 85 Prozent gewesen. Die Anerkennungsquote geht demnach seit Jahren zurück: 2015 habe sie noch 97 Prozent betragen.

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