Montag, 20.05.2019

Telefon: erstmals mehr mobil als vom Festnetz

Kommunikation:Für die schnelle Kurznachricht wird das Handy aber kaum noch genutzt

BONN
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Beim Te­le­fo­nie­ren lau­fen Smart­pho­ne und Han­dy dem Fest­netz­an­schluss im­mer mehr den Rang ab. Im ver­gan­ge­nen Jahr te­le­fo­nier­ten die Bun­des­bür­ger nach An­ga­ben der Bun­des­netza­gen­tur erst­mals mehr mo­bil als »klas­sisch«. Rund 119 Mil­li­ar­den ab­ge­hen­de Ge­sprächs­mi­nu­ten zähl­te die Be­hör­de für 2018 im Mo­bil­funk.

Im Festnetz gab es nur noch 107 Milliarden Gesprächsminuten.

Zum Vergleich: Vier Jahre zuvor hatten die Menschen in Deutschland noch mehr als 150 Milliarden Minuten von festen Anschlüssen telefoniert.

Seit dem Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU greifen auch Urlauber häufiger zum Smartphone für den Anruf in der Heimat. Das mit deutschen Mobilfunkverträgen im Ausland genutzte Datenvolumen stieg 2018 auf rund 66,4 Millionen Gigabyte, das ist fast doppelt so viel wie 2017.

Nachrichten per SMS werden in Zeiten von WhatsApp und anderen Messengerdiensten deutlich weniger verschickt. Im Durchschnitt sind es pro SIM-Karte nur noch fünf Kurzmitteilungen im Monat. Handybesitzer tippten 2018 8,9 Milliarden Mitteilungen, fast 14 Prozent weniger als 2017.

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