Sonntag, 16.12.2018

Gesicht verstümmelt: Zwölf Jahre Haft

Hanau
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Mit ei­ner län­ge­ren Haft­stra­fe ist der Re­vi­si­on­s­pro­zess um ei­ne grau­sa­me Ge­sichts­ver­s­tüm­me­lung un­ter Flücht­lin­gen zu En­de ge­gan­gen. Das Land­ge­richt Ha­nau ver­ur­teil­te den An­ge­klag­ten aus Eri­t­rea zu zwölf Jah­ren Ge­fäng­nis we­gen ge­fähr­li­cher und be­ab­sich­tig­ter schwe­rer Kör­per­ver­let­zung.

Der Vorsitzende Richter Peter Graßmück sagte, es sei purer Zufall gewesen, dass das Opfer den Gewaltexzess überlebt habe.

Mit dem Richterspruch verlängerte sich die verhängte Freiheitsstrafe im Vergleich zum ersten Prozess deutlich: Der Mann war im Juni 2017 zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden - wegen versuchten Totschlags. Das Landgericht musste sich erneut mit dem Fall befassen, weil der Bundesgerichtshof das erste Urteil wegen Rechtsfehlern aufgehoben hatte.

dpa
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