Samstag, 17.11.2018

Woher kommt E 605 in Mittelsinner Baum?

Mittelsinn Donnerstag, 08.11.2018 - 22:06 Uhr

Er­geb­nis­se zu ei­ner Raz­zia bei ei­nem Christ­bau­mer­zeu­ger in Mit­tel­sinn (Main-Spess­art-Kreis) wird es wohl erst nach Weih­nach­ten ge­ben. Das hat die Staats­an­walt­schaft Würz­burg am Don­ners­tag mit­ge­teilt. Sie geht von ei­ner drei­mo­na­ti­gen Un­ter­su­chungs­pha­se aus, ob der An­bau­er ver­bo­te­ne Pflan­zen­schutz­mit­tel ge­ge­ben hat.

Deshalb hatte es in den Betriebsräumen am Dienstag eine Razzia gegeben. Der betroffene Christbaum-Anbauer hat mittlerweile gegenüber dem Bayerischen Rundfunk die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Die Ermittlungen waren ins Rollen geraten, nachdem der Bund Naturschutz im vergangenen Winter die Nadeln von in Baumärkten verkauften Weihnachtsbäumen hatte untersuchen lassen. Dabei seien in 13 von 17 Proben Rückstände von Insektengiften gefunden worden, dabei das seit etwa 15 Jahren verbotene E 605. In einem Christbaum aus dem Mittelsinner Betrieb war in einem Baumarkt in Gemünden (Main-Spessart-Kreis) im Dezember 2017 Parathion-Ethyl nachgewiesen worden. Der Markt, aus dem der betroffene Baum kam, hatte einen Lieferanten aus dem Sinngrund genannt und den Verkauf dieser Christbäume in der letztjährigen Saison sofort nach dem Hinweis gestoppt.

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