Habeck: Zwei AKW sollen bis Mitte April Notreserve sein

Energie: Minister präsentiert Netzstresstest

BERLIN
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ARCHIV - 31.07.2022, ---: Die Bildkombo zeigt das Kernkraftwerk Emsland (KKE) mit seinem Kühlturm (o), das Kernkraftwerk Neckarwestheim (M) mit aufsteigendem Dampf aus dem Kühlturm und das Kernkraftwerk Isar 2. (zu dpa "Atomkraft im Streckbetrieb: Was ist das - und was bringt er?") Foto: Gentsch;Weigel;Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Bildunterschrift 2022-09-06 --> Die Atomkraftwerke Isar 2 (links) und Neckarwestheim sollen noch bis Mitte April 2023 zur Verfügung stehen. Foto: dpa
Foto: Deutsche Presse-Agentur (DPA), Gentsch;Weigel;Murat
ARCHIV - 31.07.2022, ---: Die Bildkombo zeigt das Kernkraftwerk Emsland (KKE) mit seinem Kühlturm (o), das Kernkraftwerk Neckarwestheim (M) mit aufsteigendem Dampf aus dem Kühlturm und das Kernkraftwerk Isar 2. (zu dpa "Atomkraft im Streckbetrieb: Was ist das - und was bringt er?") Foto: Gentsch;Weigel;Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Bildunterschrift 2022-09-06 --> Die Atomkraftwerke Isar 2 (links) und Neckarwestheim sollen noch bis Mitte April 2023 zur Verfügung stehen. Foto: dpa
Foto: Deutsche Presse-Agentur (DPA), Gentsch;Weigel;Murat
Von den drei ver­b­lie­be­nen Atom­kraft­wer­ken in Deut­sch­land sol­len zwei bis Mit­te April als Not­re­ser­ve die­nen. Das er­klär­te Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Ha­beck wäh­rend der Vor­stel­lung der Er­geb­nis­se ei­nes zwei­ten Netz­stress­tests.

»Die beiden AKW Isar 2 und Neckarwestheim sollen bis Mitte April 2023 noch zur Verfügung stehen, um falls nötig, über den Winter einen zusätzlichen Beitrag im Stromnetz in Süddeutschland 2022/23 leisten zu können«, wird der Grünen-Politiker in einer von seinem Ministerium verbreiteten Mitteilung zitiert.

Der zweite Netzstresstest komme zu dem Ergebnis, »dass stundenweise krisenhafte Situationen im Stromsystem im Winter 22/23 zwar sehr unwahrscheinlich sind, aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden können«, hieß es in der Mitteilung.

Weil Russland weniger Gas liefert und angesichts stark angestiegener Energiepreise wird in Deutschland seit Monaten über einen möglichen längeren Betrieb der drei verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland diskutiert. Eigentlich war vorgesehen, dass die verbliebenen Meiler Isar 2 in Niederbayern, Emsland in Niedersachsen und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg zum Jahresende vom Netz gehen.

Zuvor hatte nicht nur die Union, sondern auch die an der Regierung beteiligte FDP für einen Fortbetrieb der Atomkraftwerke geworben. FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner forderte den Weiterbetrieb der drei noch produzierenden Kernkraftwerke. »In diesen Zeiten sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, den Strompreis für die Menschen und die Betriebe zu reduzieren«, sagte Lindner.

Hintergrund

Die Atomkraftwerke Isar 2 (links) und Neckarwestheim sollen noch bis Mitte April 2023 zur Verfügung stehen. Foto:

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