Zwischenruf: Missbrauchsbegriff erweitern

Es geht nicht an, dass Eltern ihre Kinder instrumentalisieren

< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Mädchen im Kinderzimmer
2018 zählten die Jugendämter zehn Prozent mehr Kindeswohlgefährdungen als im Vorjahr. Insgesamt waren 50.400 Kinder und Jugendliche betroffen.
Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Grundrechte wahren? 


Aber sicher!
Zum Beispiel das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, auf Schutz vor Gewalt. Da stehen an erster Stelle Eltern für ihre Kinder in der Verantwortung.
Verantwortungslos ist es, Kinder bei Demonstrationen so zu führen, dass sie als Schutzschild des eigenen Protests taugen; dass sie bewusst mit Gewalt einer möglichen Gewalt ausgesetzt werden.
Kinder – das lehrt die Geschichte und das zeigt der Blick in eine Welt mit Kindersoldaten und -sklaverei – werden auf viele Weisen missbraucht. Entsprechend gibt es im Sozialgesetzbuch den Paragrafen 8a »Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung«. Es ist – gerade in der öffentlichen Diskussion – dringend notwendig, den Begriff »Missbrauch« in Bezug der Kindesgefährdung nicht nur auf den Straftatbestand des rein sexuellen Missbrauch zu definieren. Generell ist das seelische und körperliche Wohl des Kindes zu würdigen und zu schützen.

 
Stefan Reis

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!