Samstag, 21.09.2019

Staatsregierung entdeckt Oma und Opa

Bayern: Freistaat führt »Großelterntag« ein - Erster schon am 13. Oktober - Und wieder eine »Vorreiterrolle«

MÜNCHEN
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Nicht nur Va­ter und Mut­ter, auch Oma und Opa sol­len in Bay­ern künf­tig mit ei­nem Ge­denk-Sonn­tag ge­ehrt wer­den. Der baye­ri­sche Mi­nis­ter­rat be­sch­loss auf ei­ner Sit­zung am Di­ens­tag in Mün­chen die Ein­füh­rung ei­nes »Gro­ßel­tern­tags«, der je­weils am zwei­ten Ok­tober­sonn­tag ei­nes Jah­res aus­ge­ru­fen wer­den soll.

Die Umsetzung erfolgt Kurzfristig: Schon am kommenden 13. Oktober soll im Freistaat der »hohe Stellenwert der Großeltern« gebührend gewürdigt werden, kündigte Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) an. Mit dem »Großelterntag« übernehme Bayern wieder einmal eine »Vorreiterrolle« in Deutschland, wie Herrmann betonte. Seine Bedeutung soll durch eine staatlich organisierte Veranstaltung mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterstrichen werden.

In künftigen Jahren aber solle der Großelterntag begangen werden wie der Muttertag, sagte Herrmann: »Jeder macht's, wie er will«. Söder ist - statistisch gesehen - noch nicht ganz großelternreif. Mit seinen 52 Jahren liegt er noch ein Jahr unter dem Durchschnittsalter, in dem man in Bayern Oma oder Opa wird, nämlich 53. Großeltern zu sein, sei etwas Herrliches, so Herrmann: »Man hat keine Erziehungsfunktion, sondern kann in erster Linie Lebensfreude vermitteln«.

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