Samstag, 20.07.2019

Lauterbach und Scheer wollen SPD führen

Partei: Zweites Duo wirft den Hut in den Ring - Für Ausstieg aus der Groko

BERLIN
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ARCHIV - 09.11.2018, Berlin: Karl Lauterbach (SPD) spricht im Deutschen Bundestag, während der Debatte um das Pflegepersonalstärkungsgesetz. (zu dpa «Zweite Bewerbung: SPD-Politiker Lauterbach und Scheer wollen Vorsitz») Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Bildunterschrift 2019-07-13 --> Karl Lauterbach. Foto: Kumm (dpa)
Foto: Wolfgang Kumm
ARCHIV - 10.10.2018, Berlin: Nina Scheer (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages, spricht während der Fragestunde zum Thema Klimaschutz der 54. Sitzung des Deutschen Bundestages. (zu dpa «Zweite Bewerbung: SPD-Politiker Lauterbach und Scheer wollen Vorsitz») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Bildunterschrift 2019-07-13 --> Nina Scheer. Foto: Sommer (dpa)
Foto: Fabian Sommer

Die Su­che nach ei­ner neu­en Par­tei­spit­ze bei der SPD nimmt lang­sam Fahrt auf. Als zwei­tes Duo kün­dig­ten am Frei­tag SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Karl Lau­ter­bach und die Um­welt­po­li­ti­ke­rin Ni­na Scheer ih­re Kan­di­da­tur für den Par­tei­vor­sitz an.

»Unsere Politik muss wieder schlicht nichts anderes als sozialdemokratisch sein und darf nicht immerfort für einen hohen Preis dem Pragmatismus bis zur Selbstverleugnung ausgeliefert werden«, betonten die beiden Parlamentarier vom linken Parteiflügel. Beide werben darin auch für einen Ausstieg der SPD aus der Koalition mit der Union.

Die 47 Jahre alte Scheer und der 56-jährige Lauterbach sind das zweite Bewerberduo, zuvor hatten Europa-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann ihre Kandidatur angekündigt.

Andere mögliche Kandidaten für die Nachfolge der zurückgetretenen Andrea Nahles halten sich noch zurück. »Natürlich mache auch ich mir Gedanken. Aber alles zu seiner Zeit«, sagte etwa Generalsekretär Lars Klingbeil. Auch Familienministerin Franziska Giffey hat sich nach eigener Aussage noch nicht festgelegt.

Interessenten haben bis zum 1. September Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Dabei hat der Parteivorstand ausdrücklich Teams zur Kandidatur ermutigt. Anders als bei anderen Parteien sollen sie sich schon vor der Wahl finden und zusammen antreten. Sie müssen von mindestens fünf Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband nominiert werden.

Hintergrund

Nina Scheer.

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Karl Lauterbach. Foto:

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