Selbstkritisches von Claudia Roth

Biebergemünd
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Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Clau­dia Roth be­dau­ert, sich nicht be­reits vor der von An­ti­se­mi­tis­mus-Vor­wür­fen ge­präg­ten do­cu­men­ta-Er­öff­nung ent­schie­de­ner zu Wort ge­mel­det zu ha­ben. »Mir ist be­wusst, dass es nicht reicht, wenn ich sa­ge: Ich konn­te nicht mehr tun. Auch wenn es ob­jek­tiv stimmt.

Vielleicht hätte ich bei den Diskussionen im Vorfeld der documenta-Eröffnung lauter und deutlicher sein sollen, sein müssen«, sagte die Grünen-Politikerin dem Nachrichtenmagazin »Stern«. Die Vorkommnisse in Kassel nannte Roth eine »Kette der Verantwortungslosigkeit, wo am Ende keiner verantwortlich gewesen sein will«.

Gelernt habe sie aus dem Vorgang, »dass ich mehr mitreden möchte, sobald der Bund Geld gibt«. Dabei bekräftigte die Politikerin ihre jüngsten Forderungen, dem Bund mehr Einfluss und eine unmittelbare Einbindung in die Strukturen der documenta zu geben. »Es kann nicht sein, dass in diesem Kunstföderalismus manchmal gerne Fördermittel entgegengenommen werden, aber konkrete Mitsprache zurückgewiesen wird. Wenn ich für etwas tatsächlich verantwortlich bin, habe ich auch kein Problem damit, verkloppt zu werden, wenn etwas schiefläuft.«

Bereits seit Monaten kursieren Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta.

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