Mittwoch, 12.08.2020
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Corona-»Mahnmal« mit Schaufensterpuppen

Kunst: Aktion auf Lahnbrücke und vor Dom in Limburg

LIMBURG
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Rund 100 Schaufensterpuppen vor dem Limburger Dom. Foto: Andreas Arnold (dpa)
Foto: Deutsche Presse-Agentur (DPA), Andreas Arnold
Mehr als 100 mit ro­tem Flat­ter­band um­wi­ckel­te Schau­fens­ter­pup­pen soll­ten am Sonn­tag in Lim­burg auf die Co­ro­na-Kri­se und die da­mit ein­her­ge­hen­den ge­sell­schaft­li­chen Ve­r­än­de­run­gen auf­merk­sam ma­chen.

»Es ist ein Mahnmal inspiriert durch die Corona-Krise«, sagte der Künstler Dennis Josef Meseg zu seiner Installation. »Vor allem soll es zu mehr Achtsamkeit der Menschen führen.« Mesegs Installation hat den Titel »It is like it is« (deutsch: »Es ist, wie es ist«). Zuerst baute er sie auf der Lahnbrücke auf. Zwei Stunden später zogen die 111 Puppen auf den Domplatz. »Durch das Herumstehen der Schaufensterpuppen wird auch der Stillstand der Gesellschaft deutlich«, sagte Meseg.

Die ausgestellten Schaufensterpuppen seien zu Beginn des Jahres noch in Auslagen von Geschäften zu sehen gewesen. Viele Geschäfte mussten jedoch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine Zeit lang schließen, teilte die Stadt Limburg mit. Fehlende Gliedmaßen der Puppen stünden symbolisch für die Beschneidung der Grundrechte.

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