Neue Werke in alter Fabrik

Ausstellung: »Kunsttage in der Holzwolle« mit der Gruppe Lemniskate und Gästen vom 30. September bis 3. Oktober

Laufach
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Ungewöhnlicher Ort für ungewöhnliche Kunst: Die »Kunsttage in der Holzwolle« gibt es vom 30. September bis 3. Oktober in der Laufacher stillgelegten Fabrik zu sehen.
Foto: privat
Alte, stillgelegte Fabriken haben eine ganz eigene Atmosphäre. Und eignen sich nicht selten als Ausstellungsräume mit einer speziellen Note. Eineinhalb Jahrhunderte alt ist das Gebälk der Säulenhalle in der Laufacher »Holzwolle«. Der einstige Fabrikbau war 2006 von der Künstlergruppe Lemniskate entdeckt worden. Seither stellte die Vereinigung von Künstlern jedes Jahr dort aus.
Und die Besucher waren fasziniert von der Holzkonstruktion samt Bruchsteinmauern, die einen solch harmonischen Hintergrund für die Kunstwerke bot.
Ungewöhnliches Flair
Letztes Jahr kam dann das Ende für die »Holzwolle«. Das Gebäude sollte abgerissen werden. Doch allen Ankündigungen zum Trotz gibt es Ende September doch noch mal die Kunsttage in der »Holzwolle«. Vom 30. September bis 3. Oktober hat die Künstlergruppe noch einmal die Möglichkeit, in den Räumen mit dem ungewöhnlichen Flair ihre Werke zu zeigen. Zu der Gruppe gehören Marianne Aull, Elisabeth Harnischfeger, Cordula Stein und Rainer Pautkin. Zwölf Gastaussteller werden sich mit ihren Werken zu den vier gesellen.
Heribert Heeg zeigt Holzskulpturen, Leoni Simmerl Acryl-Bilder, Gertrud Groha baut Installationen mit Papier, Juvena Lawall präsentiert großformatige Gemälde. Sookyoung Byun-Haschke aus Süd-Korea zeigt asiatische Tuschearbeiten, Dieter Allig Holzobjekte und Susanne Lawerentz gewährt australische Einblicke in Form von Malerei.
Christian Sommer schildert in großformatigen Gemälden den Alltag in Havanna, Dorothee Aull und Christine Schmitt-Datkum zeigen beide Öl-Acryl-Gemälde. Kerstin Schweitzer zeigt ihre Öl-Acrylserien »Feuer« und »Erdung« und die tschechische Künstlerin Alena Baresova bringt ihre Keramik in die »Holzwolle« mit.
Und wie jedes Jahr werden auch dieses letzte Mal die Kunsttage in der »Holzwolle« zu einem ganz ungewöhnlichen Erlebnis aus Kunst, historischer Nutzarchitektur, Musik und Geselligkeit werden. bk

Die Vernissage am Freitag, 30. September, um 19 Uhr eröffnet Bürgermeister H. Weber, die Laudatio hält Bernhard Schweitzer. Musikalisch wird die Eröffnung umrahmt von Heribert Heeg und Dieter Allig. Am Samstag, 1. Oktober, ist die Schau ab16 Uhr geöffnet; ab 19 Uhr Musik mit Voice on Strings; Sonntag, 2. Oktober, ab 11 Uhr geöffnet mit Weißwurstfrühstück; Montag, 3. Oktober, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
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