Mittwoch, 21.08.2019

»Zauberschatz« in Pompeji entdeckt

ROM
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In Ita­li­ens be­rühm­tes­ter Aus­gra­bungs­stät­te ha­ben Ar­chäo­lo­gen ei­nen be­son­de­ren Fund ge­macht, der ei­ge­ne Rät­sel auf­gibt: Im südöst­lich von Nea­pel ge­le­ge­nen Pom­pe­ji im »Haus des Gi­ar­di­no« leg­ten For­scher ei­ne Tru­he mit exo­ti­schen Ge­gen­stän­den frei.

Dazu gehören unter anderem Kristalle und Gesteine, aus Knochen gefertigte Knöpfe, orientalische Käfer, Amulette, Puppen, Glocken, Miniatur-Penisse und sogar ein kleiner Schädel. Der Fund kann Teil einer Art »Schatzkammer eines Zauberers« gewesen sein, sagte der Direktor der Ausgrabungsstätte Pompeji, Massimo Osanna. Die Experten vermuten einen kultischen Hintergrund: Einige Gegenstände galten als Glücksbringer, anderen wurde direkt die Fähigkeit zugeschrieben, Pechsträhnen zu beenden. Die Objekte könnten demnach in Ritualen zur Steigerung der Fruchtbarkeit und der Verführungskraft eingesetzt worden sein oder auch, um das Gelingen einer Schwangerschaft oder Geburt zu beschwören. Wahrscheinlich hätten die Objekte nicht dem reichen Hausbesitzer gehört, sondern einem Diener, so Osanna.

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