Dienstag, 20.11.2018

Niccoló Machiavelli: Über die Verfassung

Montag, 10.09.2018 - 18:36 Uhr

Da­bei muss man er­wä­gen, dass es kaum ei­ne Sa­che von grö­ße­rer Schwie­rig­keit und von zwei­fel­haf­te­rem Er­fol­ge gibt, als sich zum Haup­te ei­ner neu­en Staats­ver­fas­sung auf­zu­wer­fen.

Der italienische Staatsmann und Schriftsteller Niccoló Machiavelli (1469 bis 1527) erwies sich seinerzeit als weise in der Beurteilung dessen, was eine Verfassung ausmacht. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, ist da wesentlich forscher, wenn es um Behauptungen geht, bevor Beweise vorliegen. Erschienen ist das Zitat Machiavellis erstmals 1513 in dessen Standardwerk »Der Fürst (Il Principe)«.

Machiavelli gilt als genialer Philosoph und Staatsmann, aber auch als kalter Zyniker der Macht. Immer wieder hat er im Laufe der Geschichte Abscheu und Bewunderung hervorgerufen, bis heute ist er im allgemeinen Bewusstsein präsent. In seiner Biografie »Machiavelli oder Die Kunst der Macht« zeichnet der Schweizer Historiker Volker Reinhardt ein anderes Bild des »Missionars im Spöttergewand«: Hinter dem Provokateur und Tabubrecher stehe ein großer Idealist, der an die perfekte Republik und das gute Leben glaubte.

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