Das friedliche Zusammenleben feiern

Brüderschaft der Völker: Tausende werden zur 34. Ausgabe vom 14. bis 16. Juli in Aschaffenburg erwartet

Aschaffenburg
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Sie koordiniert das Brüderschaftsfest: Andrea Hefter.
Foto: privat
Die Vor­be­rei­tun­gen für das 34. Fest Brü­der­schaft der Völ­ker lau­fen auf Hoch­tou­ren. Über 100 Ve­r­ei­ne, Grup­pen und In­i­tia­ti­ven be­tei­li­gen sich in die­sem Jahr an dem Event, das un­ter dem Mot­to »Aschaf­fen­burg - ei­ne Stadt - ei­ne Welt« vom 14. bis 16. Ju­li auf dem Aschaf­fen­bur­ger Volks­fest­platz am Mai­n­u­fer über die Büh­ne geht.

Seit Oktober treffen sich die beteiligten Gruppen einmal monatlich, um ihre Beiträge abzustimmen, berichtet Organisatorin Andrea Hefter, Integrationskoordinatorin beim Stadtjugendring, der das Festival im Auftrag der Stadt organisiert. Dabei kommen auch Gruppierungen aus unterschiedlichen politischen Lagern ins Gespräch.
60 Leute kommen in der Regel jedes Mal beim Vorbereitungstreffen im Saal des Juz zusammen: Behandelt werden Themen wie der Ständeplan, Sicherheit aber auch gesundheitliche Aspekte wie das Lebensmittelrecht. Auch die Beiträge der einzelnen Gruppen für das Fest werden aufeinander abgestimmt.
»Man sollte eigentlich meinen, das Ganze läuft von selbst«, sagt Hefter. »Doch es gibt ständig neue Fragen, Ideen und Veränderungen, so dass das Arbeitspensum gleich bleibt.« Denn längst nicht alle Gruppen nehmen jedes Jahr teil. Einige Vereine benötigen wegen eines veränderten Angebots größere oder kleinere Stände als im Vorjahr. Neue Gruppen kommen hinzu.
»Das Thema Flucht und Asyl beschäftigt uns auch weiterhin« betont Organisatorin Andrea Hefter.
Vor allem im Zukunftszelt und in zwei Ausstellungen wird dieser Schwerpunkt diskutiert und von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Neuer Platz für Getränkestand
Eine wichtige Neuerung: Der von der Kommz-Gruppe betriebene zentrale Getränkestand wird näher an die Hauptbühne am Main verlegt. Das erspare denen, die das Programm verfolgen wollen, lange Wege, so Hefter.
Bewährt hat sich der Beach-Bereich vor der Radio-Klangbrett Bühne. Vor allem junge Leute werden dort erwartet. Auch eine Sound-Season mit jungen Aschaffenburger Bands, Konzerte von vielversprechenden Bands wie Melibokus (am Samstag) und Jamok Einz (am Sonntag) und sowie eine Beach-Party gibt es dort.
Rahmen und Hintergrund für das Brüderschaftsfest sind gleich geblieben: In Aschaffenburg zeigen Menschen aus über 130 verschiedenen Nationen, wie alle von einem friedlichen Miteinander und gegenseitigem Respekt profitieren, so Hefter. Das spiegelt sich auch in der friedlichen Stimmung des Festes wider.
Dabei sind nicht alle Nationen bei dem Brüderschaftsfest vertreten, entweder, weil sie nicht in Vereinen oder als Initiative organisiert sind oder keinen Stand für das ganze Wochenende stemmen können. Willkommen sind sie dennoch. »Das Fest ist für viele Volksgruppen Antrieb, einen Verein zu gründen«, hat Andrea Hefter beobachtet. Im vergangenen Jahr etwa seien die Assyrer dazugekommen, seit drei Jahren sind die Armenier dabei. »Wer mitmachen will, muss Gemeinnützigkeit nachweisen«, so Hefter. »Dabei helfen wir den Gruppen.«
Das Fest Brüderschaft der Völker bietet wie immer die Bühne für Vereine und Initiativen, sich auf der Mainbühne, im Zukunftszelt oder an den verschiedenen Ständen zu präsentieren: Drei Tage lang bieten die teilnehmenden Gruppen einen bunte Mix aus kulinarischen Genüssen, kulturellen Darbietungen, Informationen und Aktionen zum Mitmachen an.
Für das Kinder- und Jugendprogramm sind mehrere Projektgruppen um Stadtjugendring, Jugendverbände und Jukuz aktiv.

bInfos und das Programm unter www.bruederschaft-der- voelker.de
Alexander Bruchlos

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