Freitag, 26.04.2019

19 Punkte von David Sossenheimer: Friedrichshafen gewinnt

Volleyball
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Friedrichshafens David Sossenheimer (l) und Philipp Collin jubeln über den Sieg. Foto: Uwe Anspach/dpa
Foto: Uwe Anspach (dpa)

Da­vid Sos­sen­hei­mer ist mit dem VfB Fried­richs­ha­fen er­folg­reich ins Play­off-Halb­fi­na­le der Vol­ley­ball-Bun­des­li­ga ge­star­tet.

Beim 3:0 (25:22, 25:23, 25:11) ge­gen die SVG Lü­ne­burg am Mitt­woch­a­bend war der 22-jäh­ri­ge Na­tio­nal­spie­ler aus Möm­lin­gen der meist­ge­such­te An­g­rei­fer auf dem Par­kett und mit 19 Punk­ten er­folg­reichs­ter Ak­teur.

Als Mann des Abends durfte sich aber sein Teamkollege Bartlomiej Boladz feiern lassen. Mit einer starken Aufschlagserie sorgte der Pole, der insgesamt auf sieben Asse kam, dafür, dass Friedrichshafen im zweiten Durchgang einen 17:21-Rückstand in eine 24:21-Führung drehte. »Er hat uns ganz allein den Satz gewonnen. Er hat uns praktische alleine das Spiel gewonnen - und vielleicht ein bisschen mehr«, meinte der scheidende VfB-Trainer Vital Heyen.

Für den Belgier ist es wie für seinen Schützling Sossenheimer der dritte Anlauf zum deutschen Meistertitel mit Friedrichshafen. In den vergangenen beiden Jahren musste sich das Team vom Bodensee in der Finalserie jeweils den Berlin Recycling Volleys geschlagen geben.

Titelverteidiger Berlin verliert

Der Titelverteidiger verlor seine erste Partie der Halbfinal-Serie, die im Best-of-five-Modus ausgetragen wird, bei den Alpenvolleys Haching mit 1:3 (26:28, 20:25, 25:23, 29:31). Der Fusionsverein aus TSV Unterhaching und Hypo Tirol Innsbruck hatte im Mai 2017 von der Bundesliga die erste Wildcard für die höchste deutsche Spielklasse erhalten.

In ihrer ersten Saison verpassten die Alpenvolleys gegen Rekordmeister Friedrichshafen den Einzug ins Finale, in der abgelaufenen Hauptrunde verloren sie erst kurz vor Ende die Tabellenführung an den VfB. Die zweiten Halbfinal-Begegnungen in Berlin und Lüneburg stehen am Samstag an.

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