Montag, 16.09.2019

Laura Kaim und Franziska Schreiner stehen bei Top-12-Bundesranglistenturnier auf dem Podest

Tischtennis
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Franziska Schreiner (TV Hofstetten) belegte den dritten Rang. Foto: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner
Laura Kaim (Seligenstadt) sicherte sich Rang zwei. Foto: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner
Die beiden Tischtennis-Talente holen sich Rang zwei und drei beim Top-12-Bundesranglistenturnier in Lehrte. Sophia Deichert landet auf Platz zehn.

Als beim Top-12-Bun­des­rang­lis­ten­tur­nier in Lehr­te bei Han­no­ver die Sie­ger­eh­rung der Schü­le­rin­nen durch­ge­führt wur­de, strahl­te Lau­ra Kaim über ihr gan­zes Ge­sicht. Das Tischtennis-Talent des TTC Seligenstadt überzeugte bei der zweitwichtigsten nationalen Veranstaltung und belegte hinter der ungeschlagenen Annett Kaufmann (SV Böblingen) den zweiten Platz. Kaim, die in der 3. Bundesliga für den SV DJK Kolbermoor spielt, feierte neun Siege und musste sich nur Kaufmann (1:3) und Defensivspezialistin Lea Lachenmayer (TTC Frickenhausen) geschlagen geben. »Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden«, sagte die 13-Jährige nach der Siegerehrung. Allerdings haderte Kaim auch einen Tag später immer noch mit der 0:3-Niederlage gegen Lachenmayer. »Das war keine gute Leistung von mir. Annett hat gegen mich sehr gut gespielt und völlig verdient gewonnen.«

Auch Franziska Schreiner stand beim ersten nationalen Höhepunkt des Kalenderjahres 2019 auf dem Podium. Hinter Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim) sowie Sophia Klee (SC Niestetal) reichte es für das Eigengewächs des TV Hofstetten zum dritten Rang.

Vor der elften und letzten Runde standen für das Trio jeweils eine 9:1-Bilanz und 29:11-Sätze zu Buche. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Schreiner nur das Auftaktspiel trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung in fünf Durchgängen gegen Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) verloren. »Diese Niederlage war völlig unnötig«, stellte Schreiner klar.

Dass der Vergleich mit Top 12-Siegerin Bondareva nicht erfolgreich beendet wurde, »lag sicherlich auch daran, dass ich im Kopf nicht mehr so gut war und einige Chancen liegen gelassen habe. Anastasia gewann am Ende verdient.«

Mit zwei Siegen und neun Niederlagen fand sich Sophia Deichert in der Gesamtwertung auf dem zehnten Platz wieder. »Ich bin zufrieden. Das Resultat passt schon«, kommentierte die Regionalligaspielerin des RV Viktoria Wombach ihr Abschneiden. Doch es war mehr möglich. Gegen Anastasia Bondareva hatte Deichert die Überraschung auf dem Schläger, unterlag jedoch nach einem nicht genutzten Matchball noch in fünf Sätzen. Auch gegen Jana Kirner (DJK Offenburg) und Nachrückerin Anni Zhan (Anrather TK RW) ging die Partie im letzten Abschnitt verloren. Dagegen feierte die 16-Jährige einen 3:2-Erfolg gegen Titelverteidigerin Laura Tiefenbrunner (TSV Schwabhausen), die allerdings aufgrund einer Schulterverletzung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Außerdem gewann Sophia Deichert gegen die Zwölftplatzierte Finja Hasters (Spvgg Oldendorf) mit 3:0.

 

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