Freitag, 05.03.2021
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Tischtennis-Talent Franziska Schreiner gewinnt bei den Italian Open die Bronzemedaille im Mädchen-Doppel

Tischtennis
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Franziska Schreiner überzeugte bei den Italian Open. Foto: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner
Gro­ße Freu­de bei Fran­zis­ka Sch­r­ei­ner: Das Tisch­ten­nis-Ta­lent des TV Hof­s­tet­ten ge­wann bei den mit 8000 Dol­lar do­tier­ten Ita­li­an Open in Li­gn­a­no die Bron­ze­me­dail­le im Mäd­chen-Dop­pel.

 »Ich bin po­si­tiv über­rascht«, strahl­te Sch­r­ei­ner im Rah­men der Sie­ger­eh­rung über ihr gan­zes Ge­sicht. Zum ersten Mal überhaupt startete die 17-Jährige an der Seite von Zdena Blaskova aus Tschechien und gleich bei der Premiere reichte es zum Sprung auf das Podium. »Wir passen vom Spielsystem ganz gut zusammen und werden auch im nächsten Monat bei den French Open gemeinsam an den Start gehen. Mal schauen, wie sich unser Spiel weiter entwickelt. Bislang läuft es nicht schlecht.«

Mit drei souveränen 3:0-Erfolgen erreichte die deutsch-tschechische Paarung das Halbfinale. Erst die späteren Turniersiegerinnen, Chen Yi und Wang Tianyi aus China, erwiesen sich bei der 6:11, 11:5, 4:11 und 9:11-Niederlage als zu stark. Trotzdem zeigte sich die Schülerin des Julius-Echter-Gymnasiums zufrieden. »Wir haben gut gespielt. Auch wenn es nicht zum Erreichen des Endspiels reichte.«

Im Einzel-Wettbewerb war Franziska Schreiner an Position neun gesetzt und hatte damit einen Platz im 64-köpfigen Hauptfeld sicher. Durch zwei souveräne 4:1-Siege gegen Zuzana Pekova (Serbien) und Klara Hrabicova (Tschechien) zog die Bundesligaspielerin des TV Busenbach in das Achtelfinale ein. Die spätere Dritte, Wang Tianyi (China), verhinderte einen dritten Erfolg von Schreiner und setzte sich mit 11:7, 11:5, 11:8 und 11:7 durch. »Meine Gegnerin war besser und hat verdient gewonnen. Trotzdem war das Spiel nicht so eindeutig, wie es die 0:4-Niederlage vermuten lässt. Insgesamt habe ich das Maximum aus dem Turnier herausgeholt.«

Auch wenn Laura Kaim ohne Medaille aus Italien heimkehrte, wusste die Nachwuchsspielerin des TTC Seligenstadt ebenfalls zu gefallen. Als Gruppensiegerin erreichte die 14-Jährige die Endrunde. Nach einem 3:1-Sieg gegen Caterina Angeli (Italien) kam das Aus gegen die an Position eins gesetzte und spätere Turnierzweite Kuai Man (China) mit 6:11, 1:11 sowie 8:11. Im Doppel an der Seite von Jele Stortz (DJK Offenburg) schied Kaim in der zweiten Runde gegen Anna Hursey/Dorottya Tolgyes (Wales/Ungarn).

Zusammen mit Annett Kaufmann (SV Böblingen), Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbermoor) und Jele Stortz verpasste die Wahl-Seligenstädterin im Team-Wettbewerb nur knapp eine Medaille. Im Viertelfinale unterlag das Quartett des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) Rumänien mit 1:3. Kaim kam allerdings nicht zum Einsatz und durfte nur in der Gruppenphase beim 3:0 gegen Moldawien ran. »Schade, dass ich nicht mehr spielen konnte.«

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