Dienstag, 29.09.2020
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Mit dem bayerischen Junioren-Achter U 17 in Villach erfolgreich : Sensationeller Sieg für RCA-Ruderer Martin und Hacker

Rudern
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Bei der Siegerehrung fürs A-Finale: Ber bayerische Junior B-Achter mit den beiden Aschaffenburgern Daniel Martin (6. v. links) und Steuermann Pierre Hacker holt sich sensationell die Goldmedaillen und den Siegerpreis ab.
Foto: Armin Hacker, Sudetenlandstrasse
Sehr er­folg­reich wa­ren die Ak­ti­ven des RC Aschaf­fen­burg bei der in­ter­na­tio­na­le Ru­der-Re­gat­ta in Vil­lach. Ne­ben dem sen­sa­tio­nel­len Sieg für Da­ni­el Mar­tin und Steu­er­mann Pier­re Ha­cker mit dem baye­ri­schen Ju­nio­ren Ach­ter U17 gab es noch et­li­che gu­te Plat­zie­run­gen beim Sai­son­höh­e­punkt.

Der erfolgreichste Junior des RCA war Daniel Martin, der Villach am Sonntag gleich mit zwei Medaillen verlassen konnte: er startete am Samstag in Renngemeinschaft mit den Ruderern Felix Hasler, Jan Schmidt (beide RV Nürnberg), Leonhard Elias (ARC Würzburg), Tilmann Tiete (Münchner RC), Adrian Nossol (RG München ´72), Toni Schmid und Louis Wolf (beide Waginger RV) gesteuert von Pierre Hacker (RC Aschaffenburg), im Rennen der Junioren-B-Achter (U 17). Sie konnten bereits am Samstag ein starkes Rennen abliefern und vier ihrer Gegner hinter sich lassen. Nur die Hamburger konnten ihren Bugball kaum zwei Sekunden früher über die Ziellinie schieben.

Auf Worte folgen Taten

Doch das ließ die Mannschaft nicht auf sich sitzen und sie nahm sich mit anderer Rennstrategie am Sonntag für das Finale fest vor, den Sieg nach Hause zu bringen. Auf Worte folgten Taten: Die bayerischen Athleten gaben alles und konnten so auch die Hamburger letztlich deutlich schlagen.

Daniel Martin konnte sich samstags im Junioren-B Vierer o. Stm. mit drei seiner Achterkameraden als knappe Zweitplatzierte ihres Vorlaufes nur 6/10 Sekundenhinter dem Baden-Württembergischen Verbandsboot, einen Platz im A-Finale sichern. Im entscheidenden Rennen ließen sich die Vier nicht von den Gegnern verunsichern und überquerten als Dritter die Ziellinie.

Ebenso erfreuliche Leistungen erzielten die beiden B-Junioren Oscar Nebel und Jérôme Kipping im Doppelzweier und Doppelvierer. Da in Österreich Leicht- und Schwergewichte nicht getrennt werden, hatten sie es mit überwiegend körperlichen bevorteilten Gegnern zu tun. Am ersten Renntag erruderten sie sich im Doppelzweier einen starken dritten Platz und holten sich damit das Ticket zum B-Finale. Dort gaben sie ihr Bestes und verausgabten sich komplett. Durch ihre Bemühungen ergattert sie den sechsten Platz.

Ebenso zeigten die Beiden in Renngemeinschaft mit David Loibl (ARC Würzburg) und Jakob Starke (ARC Würzburg) ihr Können: Auch im Doppelvierer setzten sie sich gegen ihre schwereren Gegner durch und reservierten sich einen Platz im B-Finale, in dem sie am nächsten Morgen den vierten Platz machten

In dem gleichen Rennen startete auch »Youngster« Pierre Hacker in Renngemeinschaft mit Paul Philipp (Schweinfurt), Lucas Belzl und Ben Tetiwa (beide aus Nürnberg). Für diese Mannschaft war dieiInternationale Ruderregatte in Villach eine ihrer ersten »großen« Regatten. Somit sammelten sie wertvolle Erfahrungen für die nächste Saison.

Ins A-Finale gerudert

Auch die beiden leichtgewichtigen Junioren A (U 19) Dario Hess und Georg Weiß mussten in Villach morgens ihren Vorlauf im Zweier o. Stm der »Schweren« bestreiten. Die beiden Ruderer schafften mit einem dritten Rang erfreulicherweise den Einzug ins A-Finale. Dort kämpften sie gegen den Ruderverein Seewalchen um den fünften Platz, den sie jedoch knapp verpassten.

Natürlich starteten nicht nur männliche Sportler für Aschaffenburg, sondern auch drei Juniorinnen waren in Villach mit dabei. Zwei davon waren Helena Bott und Diana Popa, die zusammen einen Doppelzweier und einen bayerischen Auswahl-Doppelvierer mit Merle Mahr (Bamberger RG) und Fine-Marie Nüchter (Schweinfurter RC »Franken«) in der Altersklasse der Juniorinnen B (U 17) bestritten.

Im Doppelzweier kämpften sie sich ins B-Finale, mussten sich dort mit dem sechsten Platz zufrieden geben. In ihrem zuvor im Trainingslager vorbereiteten Vierer verpassten sie als Fünfte eines sehr schnellen Vorlaufes das A-Finale, belegten im B-Finale knapp geschlagen den zweiten Rang.

Auch die A-Juniorin Paula Ruppert startete an beiden Renntagen im Einer und im Doppelzweier. Im Vorlauf ihres Juniorinnen-A-Einers konnte sie nicht ihr komplettes Können darbieten, doch sie kämpfte tapfer bis zum Ende. Im Doppelzweier ruderte sie in Renngemeinschaft mit Ricarda Heuser (RG München ´72) im Vorlauf auf den vierten Platz, mit dem die Sportlerinnen den Einzug ins B-Finale erkämpften. Dort erreichten sie einen sehr passablen fünften Platz.

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