TVM-Basketballerinnen starten am Samstag die »Mission Meisterschaft« mit einem Heimspiel

Ohne falsche Bescheidenheit

Basketball
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Einsatzfreudig und fast immer sehr treffsicher: Margret Pfister will mit dem TV Marktheidenfeld in den Regionalliga-Playoffs weit kommen.
Foto: Denise Nadler
Der TV Markt­hei­den­feld star­tet ge­gen den TV Augs­burg in die hei­ße Pha­se der Sai­son der Frau­en­bas­ket­ball-Re­gio­nal­li­ga Südost. Nach ei­ner über­zeu­gen­den Vor­run­de, die der TVM in der Nord­grup­pe un­ge­schla­gen auf Platz eins ab­sch­loss, be­gin­nen nun die Play­off-Spie­le.

TV Marktheidenfeld - TV Augsburg. - Samstag, 17.30 Uhr, Renkhoff-Halle, Marktheidenfeld. - Gegner in der ersten Runde ist der Viertplatzierte der Südgruppe, TV Augsburg. Insgesamt drei Runden müssen die Marktheidenfelderinnen überstehen, um am Ende den Meisterpokal in die Luft strecken zu können. In jeder Runde wird ein Hin- und Rückspiel ausgetragen.

»Nach unseren Leistungen in der Vorrunde sind wir für viele Teams ein heißer Kandidat auf die Meisterschaft. Auch unser eigener Anspruch geht natürlich in diese Richtung. Du kannst nicht ungeschlagen durch die Vorrunde marschieren und dann sagen, dass Du nur Außenseiterchancen hast«, bekennt Marktheidenfelds Trainer Fabian Barthel Farbe zur Meisterschaftsfrage.

Schwierig auszurechnen

Marktheidenfeld verfügt seit Jahren über ein eingespieltes Team. Neben den beiden Leistungsträgerinnen Eva Barthel und Margit Pfister hat sich ein Kreis von Spielerinnen gebildet, die durch die Bank im zweistelligen Bereich punkten können. Genau diese Ausgeglichenheit macht den TVM so gefährlich für andere Mannschaften.

Und der TV Augsburg? »Ich weiß nur sehr wenig über unseren Gegner«, gesteht Barthel ein. »Unser letztes Aufeinandertreffen war in der Saison 2019/20, als wir aufgrund eines Umbruchs nicht zu den Spitzenteams der Regionalliga zählten. Damals haben wir mit 71:63 gewonnen. Schon damals war unser größtes Problem Carina Högg.«

Die Augsburger Spielerin war über viele Jahre eine tragende Säule beim Basketball-Bundesligisten aus Nördlingen. Nach ihrem Karriereende hat sich die mittlerweile über 30-Jährige dem TV Augsburg angeschlossen und fungiert dort als Spielertrainerin. Unterstützt wird sie hierbei von Mirijam Unger. Die Ergebnisse der letzten Spiele lassen eine absteigende Tendenz erkennen. Augsburg unterlag beispielsweise deutlich mit 77:99 gegen Bad Aibling und büßte die gute Tabellenposition noch ein. »Sie standen zeitweise auf dem zweiten Tabellenplatz und wurden zum Schluss auf Platz vier durchgereicht«, weiß Barthel. Ob das tatsächlich am spielerischen Vermögen oder aber an Corona-bedingten Ausfällen einiger Spielerinnen lag, kann Barthel nicht bewerten.

»Vor niemandem verstecken«

»Ich fokussiere mich auf unser Team und dann erst auf den Gegner. Bei allem Respekt brauchen wir uns vor keinem Team der Liga verstecken«, geht Barthel selbstbewusst voraus.

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