NFL-Comeback: Kaepernick gibt Hoffnung nicht auf

Los Angeles (dpa)
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Colin Kaepernick
Hat die Hoffnung auf eine Rückkehr in die NFL noch nicht aufgegeben: Colin Kaepernick.
Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa
Colin Kaepernick hat die Hoffnung auf ein Comeback in der NFL offensichtlich noch nicht aufgegeben und sich kurz vor Öffnung des Transferfensters mit Social-Media-Posts bei den Teams in Erinnerung gerufen.

Der Quarterback hatte sich mit seinem friedlichen Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt 2016 unbeliebt gemacht und ist seither ohne Job in der besten Football-Liga der Welt. Vor dem Wochenende postete der 34-Jährige eine kurze Sequenz von sich auf dem Platz. Am Sonntag suchte er dann via Twitter Profis zum Trainieren, denen er Pässe zuwerfen kann - und bekam relativ schnell ein Angebot von Seattle-Seahawks-Receiver Tyler Lockett.

Kaepernick führte die San Francisco 49ers zum Ende der Saison 2012 in den Super Bowl und galt als einer der besten Spielmacher der Liga. Sein Protest sorgte dann für viel Aufsehen, zwischenzeitlich gab es eine außergerichtliche Einigung mit der NFL wegen seiner Klage, in der Folge diskriminiert worden zu sein.

Spätestens seit dem von einem weißen Polizisten verursachten Tod von George Floyd und den folgenden Massenprotesten gegen Rassismus hat sich die Wahrnehmung von Kaepernicks Handeln in den USA verändert. Auf eine neue Chance in der NFL wartet er seither dennoch vergeblich. Ab dem 16. März dürfen die NFL-Teams offiziell neue Verträge mit Spielern abschließen.

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