Sonntag, 16.06.2019

Leo Schubert und Anna Kuhn mit Silber dekoriert

Judo
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Am Wo­che­n­en­de fand das größ­te Ju­do­tur­nier Deut­sch­lands mit 1900 Teil­neh­mern aus ganz Eu­ro­pa statt. Der Ad­ler­cup in Frank­furt, bei dem von der Al­ters­stu­fe U 9 bis zur U 18 al­les an den Start ging, mau­sert sich zum re­nom­mier­tes­ten in­ter­na­tio­na­len Ju­do­tur­nier Deut­sch­lands.

Bereits im April wa­ren schon al­les Start­plät­ze ver­ge­ben.Vom Untermain waren der Judokan Aschaffenburg, die DJK Aschaffenburg und der JTC Sulzbach am Start, die alle mindestens eine Medaille mit nach Hause nehmen konnten.

Gleich in der ersten Altersstufe, der U 9, konnte Leo Schubert (bis 32,6 kg) vom Judokan Aschaffenburg seine Frankfurter Gegner Siede und Ries besiegen. Eine knappe Niederlage gegen den Hessen Vogt bedeutete die Silbermedaille für den Aschaffenburger Judoka.

Gerade am ersten Tag zeigte die internationale Konkurrenz, dass sie mit den veränderten Wettkampfregeln besser umgehen konnten als die Deutschen. Erfahrung sammeln hieß es für den zweiten Tag. Hier ging Anna Kuhn vom JTC Sulzbach bis 32,4 Kilogramm an den Start. Sie zeigte sich stark verbessert gegenüber dem Vortag und gewann gegen die Rimbacherin Heumann mit Hüftwurf. Gegen die Thüringerin Baumann siegte das Sulzbacher Talent mit einem Haltegriff. Im Finale musste sie sich der Württembergerin Negele geschlagen geben und gewann somit die Silbermedaille.

Bronze ging an Lara Schweickert vom Judokan Aschaffenburg in der U 11 bis 35,1 kg. Bei der U 15 belegte ihre Schwester Jana Schweickert den siebten Platz über 57 kg.

Als letzte Altersstufe kämpfte die U 17, bei der Christina Sann von der DJK Aschaffenburg die Bronzemedaille errang. Mit einem wunderschönen Uchi Mata (Innenschenkelwurf) nach 12 Sekunden gegen die Nordrhein-Westfälin Emamvirdizadeh startete Sann in das Turnier. Ebenfalls ein Uchi Mata gegen den Schwarzgurt Bruckmann öffnete ihr den Einzug in das Halbfinale. Eine Unachtsamkeit im Bogen gegen die Holländerin Weijers verwehrte der Aschaffenburgerin den Einzug in das Finale. Im kleinen Finale um Platz drei kam es zu einem Rematch gegen die Beulerin Emamvirdizadeh. Ein Hüftwurf mit anschließendem Haltegriff brachte Christina Sann die Bronzemedaille ein.

ds
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