Florig sammelt ATP-Punkte in Tunesien

Im letzten Turnier bis ins Halbfinale

Tennis
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Tennis-Symbolbild
Foto: Thomas Appel | Fotografie
Ins­ge­s­amt drei Wo­chen war der Aschaf­fen­bur­ger Ten­nis­spie­ler Phi­lip Flo­rig in Tu­ne­si­en auf der ITF Men's World Ten­nis Tour un­ter­wegs und hat drei er­folg­rei­che Tur­nie­re ge­spielt. In den ers­ten zwei Wo­chen kam er je­weils ins Vier­tel­fi­na­le, muss­te sich im Ein­zug ins Halb­fi­na­le im­mer knapp ge­schla­gen ge­ben.

Die dritte Woche war sein persönliches Highlight. Er erreichte das Halbfinale.

Die Auslosung wollte es, dass er beim letzten Turnier gleich auf die Nummer eins der Setzliste, den Franzosen Quentin Folliot, traf. Mit 6:4, 6:7, 6:4 besiegte Florig den Topgesetzten und sagte: »Ich war im ersten Satz bereits mit 1:4 hinten, hab dann noch 6:4 gewonnen. Der zweite Satz ging im Tiebreak an meinen Gegner, und Satz drei konnte ich mir dann wieder holen.« Im Anschluss musste er ausgerechnet gegen seinen guten Freund Neo Niedner spielen. Das hessische Nachwuchstalent trainiert oft mit den Jungprofis Florig, Max Rehberg oder Max Homberg zusammen an der Tennisbase Oberhaching. Gegen ihn gewann der Aschaffenburger mit 6:3, 7:5.

Gegen die Nummer drei raus

In der nächsten Runde wartete der Chinese Xiaofei Wang. Den wollte der Jungprofi unbedingt besiegen, denn »mein Ziel war es, ins Halbfinale zu kommen.« Dieses Vorhaben ist ihm gelungen. Florig siegte mit 6:3, 6:2. Den Einzug ins Finale verwehrte ihm dann der Spanier Alberto Barroso Campos (Nummer drei der Setzliste), gegen den Florig mit 3:6, 4:6 verlor.

Doch der 18-Jährige war sehr zufrieden mit den letzten Wochen: »Das war eine super Reise, die meine Erwartungen übertroffen hat. Ich habe in den drei Wochen sieben ATP-Punkte geholt. Vorher hatte ich drei, jetzt zehn und rangiere nun knapp hinter der Nummer 1000 der ATP. Ich bin wirklich rundum zufrieden.«

Zu Hause wartet jetzt ein mehrwöchiger Trainingsblock in der Tennisbase in Oberhaching, ehe es wieder auf Tour geht.

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