Mittwoch, 28.10.2020
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»Es hat keinen Sinn gemacht« – Brandl steigt vom Rad, Brehm auf Rang 13

Radsport
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»Ich hat­te heu­te ein­fach kei­ne Kraft mehr«, sag­te Mo­un­tain­bi­ker Max Brandl (Team Lex­wa­re/RVV Wom­bach), nach­dem er am Sams­ta­gnach­mit­tag bei der Cross-Co­un­try-EM am Mon­te Tama­ro (Schweiz) vor­zei­tig vom Rad ge­s­tie­gen war.

Nach sechs internationalen Rennen binnen kürzester Zeit merkte der 23-jährige Sendelbacher schon am ersten Anstieg, dass er nicht wie gewohnt in die Pedale treten konnte. Als er in der zweiten von sieben Runden von seinem Teamkollegen Luca Schwarzbauer überholt wurde, gelang es ihm nicht, dessen Hinterrad bergan zu halten. In der Folge wurde es an den Anstiegen nicht besser, so dass der WM-Zwölfte entschied, Mitte der dritten Runde auszusteigen.

»Es hat keinen Sinn gemacht, dass ich mir für Platz 35 oder 40 einen aus dem Schuh fahre«, begründete Brandl seinen Entschluss, Kraft für die deutschen Cross-Country-Meisterschaften am Samstag im bayerischen Obergessertshausen (Landkreis Günzburg) zu sparen. Dort möchte er seinen Titel verteidigen. Europameister wurde die Schweizer Mountainbike-Legende Nino Schurter, der bei strahlendem Sonnenschein den Franzosen Titouan Carod und seinen Landsmann Mathias Flückiger auf die Ränge zwei und drei verwies.

Brandls Vereinskollege, Alex Bregenzer (Eighty Eight Racing Team), fuhr am Vormittag beim Rennen der U 23 als zweitbester Deutscher auf Rang 16. Es siegte der Schweizer Joel Roth in 1:18,02 Stunden vor seinem Landsmann Vital Albin (+6 Sekunden) und dem Italiener Juri Zanotti (+28). Bregenzers Rückstand betrug 3:39 Minuten.

Brehm auf Rang 13

Am Vortag belegte Clara Brehm (Bike-Team Stenger/KSV Bavaria Waldaschaff) im Eliminator-Sprint den 13. Platz. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke mit kurzen Steilanstiegen und Abfahrten über Steinfelder machte sich der Trainingsrückstand der 20-jährigen Sprint-Spezialistin, die sich vor dreieinhalb Wochen bei einem Sturz zwei Außenbänder im rechten Sprunggelenk gerissen hatte, bemerkbar. Sie schied bei ihrem ersten Saisonrennen im Viertelfinale aus.

»Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis mein Trainingsdefizit aufgeholt ist«, bilanzierte Brehm. Europameisterin auf dem Militärgelände am Monte Tamaro wurde die Italienerin Gaia Tormena vor der Schweizerin Linda Indergand und Marion Fromberger (Bad Griesbach).

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