Donnerstag, 04.03.2021
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Erfolg im Weltcup: Aschaffenburger Skeletonpilot Alexander Gassner in St. Moritz erstmals ganz vorne

Skeleton
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Alexander Gassner
Skeletonpilot Alexander Gassner rast durch den Natureiskanal in St. Moritz.
Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa
Ei­nen Dop­pel­sieg fei­er­te das deut­sche Skele­ton­team im sechs­ten Welt­cu­p­ren­nen in St. Mo­ritz mit den Sie­gen von Ti­na Her­mann und Alex­an­der Gass­ner. Auf der längs­ten Bahn der Welt­cup­se­rie setz­te das deut­sche Team sei­ne Gleit­fähig­kei­ten opti­mal ein.

In seinem 45. Weltcuprennen gelang dem in Aschaffenburg lebenden Alexander Gassner auf der Natureisbahn in der Schweiz mit einem perfekten zweiten Lauf der erste Weltcupsieg seiner Karriere in 2:16,85 Minuten mit einer Hunderstelsekunde Vorsprung vor dem im Weltcup führenden Martins Dukurs (Lettland). Die Freude im Ziel war entsprechend.

Von seinen Emotionen überwältigt sagte der Sieger: »Es war ein schweres Rennen, mit diesem Schnee, aber super spannend, schon in Lauf eins. Die Höhe im Horse Shoe war so beabsichtigt, um möglichst viel Speed in den unteren Teil mitzunehmen. Ein großer Dank an unser Trainerteam. Ich bin jetzt einfach nur noch happy«, meinte er mit Tränen in den Augen.

Bei den Frauen fuhr Hermann mit der überragenden Tagesbestzeit im zweiten Lauf in 1:10,06 Minuten und einer Gesamtlaufzeit von 2:20,68 Minuten zum Sieg. Sie verwies damit die nach dem ersten Lauf führende Österreicherin Janine Flock (+0,32 Sekunden) auf den zweiten Platz. Jacqueline Lölling mit dem dritten Platz (+0,86 Sekunden) und Hannah Neise mit der zweitschnellsten Zeit im zweiten Lauf und ihrem besten Saisonergebnis mit Platz vier (+1,12 Sekunden) sorgten für ein hervorragendes Mannschaftsergebnis der deutschen Frauen.

Die einzige Natureisbahn der Welt wird jedes Jahr von einem Spezialisten-Team aus 10 000 Kubikmetern Schnee und 5000 Kubikmetern Wasser in nur drei Wochen Ende November neu erbaut. Daher gibt es keine Bahnrekorde, nur Saisonbestzeiten.

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