Samstag, 16.01.2021
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Europa-Meisterschaft: Gassner holt Bronze - Beide Titel gehen nach Russland

Skeleton
Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Alexander Gassner bei der Siegerehrung.
Foto: Deutsche Presse-Agentur (DPA), Caroline Seidel
Nach reichlich Startrückstand hat das deutsche Skeletonteam mit Silber und Bronze noch zwei Podestplätze bei der Heim-Europameisterschaft verbucht. Die dreimalige Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee kam am Freitag in Winterberg hinter der Russin Jelena Nikitina auf Rang zwei. Der in Aschaffenburg lebende Alexander Gassner fuhr auf seiner Heimbahn im Hochsauerland auf Platz drei.

Den Sieg holte sich Alexander Tretjakow, der Russe stoppte damit die lange Siegesserie des zweitplatzierten Letten Martins Dukurs.

»Ich bin riesig enttäuscht über meine Leistung. Am Start war es heute eine Vollkatastrophe. Im zweiten Lauf konnte ich auch nicht viel verbessern, irgendwie fühlen sich meine Beine nicht so gut an«, sagte Hermann. Die Olympia-Zweite und Weltcup-Gesamtsiegerin Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland kam beim parallel ausgetragenen Weltcup hinter der Österreicherin Janine Flock auf Rang vier. Die Winterbergerin Hannah Neise wurde auf ihrer Heimbahn Fünfte. »Ich bin glücklich, doch im zweiten Lauf hätte ich mich gerne noch etwas mehr verbessert«, sagte Neise.

Nur vier Hundertstel Rückstand

Auch ihr Vereinskollege Gassner zog ein positives Fazit: »Ich bin sehr glücklich, am Ende waren es nur bittere vier Hundertstel auf Dukurs, aber Bronze auf der Heimbahn hier ist mir viel wert.« Mit der achtbesten Startzeit kämpfte sich Gassner im zweiten Lauf heran, fuhr mit 129,4 km/h im Schlussstück deutlich schneller als Dukurs. »Ich bin happy, dass ich bei den schwierigen Bedingungen auch beim Start sehr gut mithalten konnte«, sagte Gassner.

Junioren-Weltmeister Felix Keisinger vom WSV Königssee kam auf Rang vier. »Ich konnte die Leistungen aus dem Training nicht mit in den Wettkampf nehmen«, sagte Keisinger. Enttäuscht war auch Weltmeister Christopher Grotheer vom BRC Thüringen, der sich mit EM-Rang und Weltcup-Platz acht trösten musste: »Eine Riesenkatastrophe, meine Beine haben sich schon am Start des ersten Laufes angefühlt wie Pudding.«

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!