Freitag, 05.03.2021
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Die Freude über Bronze hält sich in Grenzen: Tischtennis-Hoffnung Franziska Schreiner hadert mit Halbfinal-Niederlagen

Tischtenni
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Bronze für Laura Tiefenbrunner (Schwabhausen, rechts) und Franziska Schreiner (TV Hofstetten). Foto: Marco Steinbrenner
Foto: Marco Steinbrenner
Als bei den deut­schen Ju­gend­meis­ter­schaf­ten in Wies­ba­den die Sie­ger­eh­run­gen durch­ge­führt wur­den, stand ein Tisch­ten­nis-Ta­lent des TV Hof­s­tet­ten gleich zwei­mal auf dem Po­di­um. Fran­zis­ka Sch­r­ei­ner ge­wann so­wohl im Ein­zel als auch im Dop­pel an der Sei­te von Lau­ra Tie­fen­brun­ner (TSV Schw­ab­hau­sen) die Bron­ze­me­dail­le.

Die Freude hielt sich bei der 17-Jährigen allerdings in Grenzen. »Ich habe kein gutes Turnier gespielt«, sagte Schreiner.

Nur zwei verlorene Sätze

Mit nur zwei verlorenen Sätzen in der Vorrunde gegen Lisa Wolschina (Cottbuser TT-Team) und im Viertelfinale gegen Yuki Tsutsui (NSU Neckarsulm) spielte sich Schreiner in das Halbfinale vor. Gegen die alte und neue deutsche Meisterin Sophia Klee (SC Niestetal) war das TV-Eigengewächs bei der 4:11, 9:11, 7:11 und 3:11-Niederlage jedoch ohne Chance.

Auch ein Jahr zuvor hatte Schreiner das Duell im DM-Halbfinale, damals in Berlin, verloren. »Vielleicht habe ich mich im Vorfeld zu stark unter Druck gesetzt und wollte einfach zu viel«, suchte Franziska Schreiner nach einer Erklärung für das überraschend deutliche Aus.

In der Doppel-Konkurrenz sei nach Meinung der Bundesligaspielerin des TV Busenbach »deutlich mehr möglich gewesen«. Eine 10:7-Führung in der Vorschlussrunde gegen Yuki Tsutsui und Wenna Tu (NSU Neckarsulm) reichte im vierten Durchgang nicht zum Satzausgleich. »Uns sind relativ einfache Fehler unterlaufen«, gab Schreiner ehrlich zu und merkte mit einem Augenzwinkern an, »dass wir immerhin besser als in Berlin abgeschnitten haben«. Vor zwölf Monaten kam das Aus bereits in der ersten Partie.

Ohne Niederlage qualifizierte sich Sophia Deichert (RV Viktoria Wombach) für die Endrunde. Nach einem Freilos unterlag die 17-Jährige im Achtelfinale der erst zwölfjährigen Annett Kaufmann vom SV Böblingen mit 11:6, 5:11, 5:11, 8:11, 16:14 und 7:11. »Ich spiele nicht gerne gegen eine Linkshänderin. Trotz der Niederlage bin ich mit meiner Leistung zufrieden, denn in den langen Ballwechseln hatte ich meist das bessere Ende auf meiner Seite.«

Im Doppel lief es für Deichert und Lea Fath (TV 1921 Hofstetten) dagegen nicht wie gewünscht. Gegen Lisa Göbecke/Luisa Reising (DJK Biederitz/Alemania Riestedt) gab es im Achtelfinale eine unglückliche 13:15-Niederlage im fünften Abschnitt. Mit nur einem Sieg sowie zwei Niederlagen hatte sich Fath im Einzel-Wettbewerb bereits als Dritte nach der Gruppenphase aus dem Wettbewerb verabschieden müssen.

Kaim in der Endrunde

Die für den TTC Seligenstadt an den Start gegangene Laura Kaim zog mit drei Erfolgen und nur einem Satzverlust in die Hauptrunde ein. Im Duell zweier Schüler-Nationalspielerinnen gab es zum Auftakt eine 2:3-Niederlage gegen Mia Griesel (TSV Lunestedt). Im Doppel unterlag Kaim mit Ayumu Tsutsui (TTC GW Staffel) im Achtelfinale gegen Mia Griesel und Sofia Stefanska (TuS Horsten).

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