Deutsche Rugby-Männer zum dritten Mal Vizeeuropameister

Zufriedenstellende Leistung der Siebener-Auswahl

Rugby
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7er Rugby
Symbolbild Rugby
Foto: Andreas Gebert
Zum drit­ten Mal in den ver­gan­ge­nen vier aus­ge­tra­ge­nen Au­s­tra­gun­gen hat die Sie­be­ner-Aus­wahl von Rug­by Deut­sch­land die EM-Se­rie auf dem zwei­ten Platz ab­ge­sch­los­sen.

Beim zweiten und entscheidenden Turnier im polnischen Krakau musste sich die Mannschaft mit Leon Hees aus Laufach-Hain im Halbfinale mit 10:31 den Spaniern geschlagen geben, die sich im Endspiel mit 29:7 gegen Frankreich durchsetzten und damit ihren Titel verteidigten. Zuvor hatten die Deutschen das Spiel um den dritten Platz gegen Portugal mit 24:14 gewonnen - es war der zehnte Sieg im elften Spiel der diesjährigen Auflage der Europameisterschaft.

Leon Hees »insgesamt zufrieden«

»Insgesamt sind wir zufrieden«, schrieb Hees am Montag unserem Medienhaus via Whatsapp. »Das erste Turnier in Lissabon war super. Beim zweiten gab es einige Wechsel mit dem Plan, den ein oder anderen Spieler zu schonen. Dementsprechend war mit einem leichten Leistungsabfall zu rechnen.« Oberste Priorität in der olympischen Rugby-Variante haben beim deutschen Verband die anstehenden Qualifikationen für die Weltmeisterschaft und für die World Series, in der die Topnationen antreten. »Dieses Jahr gibt es wichtigere Ziele als die EM, so dumm das auch klingt«, berichtet Hees, der mit dem Wolfpack genannten Nationalteam 2019 Europameister geworden war.

Zum Auftakt der diesjährigen EM-Serie sicherten die Deutschen vor einer Woche in Portugal mit makelloser Bilanz den Turniersieg vor Spanien. In Krakau gewannen Leon Hees und Co. in der Vorrunde gegen Georgien (22:12), Tschechien (34:10), Belgien (12:10) und Frankreich (14:10). Besonders in der Abwehr machte sich die Rotation in der Aufstellung Wirkung: In Lissabon hatte die deutschen Männer in fünf Partien nur 26 Punkte zugelassen.

Die deutschen Frauen belegten nach Rang acht zum Auftakt in Krakau den neunten und vorletzten Platz. In der Endabrechnung landete das Team nur wegen der besseren Punktedifferenz vor Rumänien, das gemeinsam mit Wales aus der höchsten EM-Serie absteigt.

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