Samstag, 06.03.2021
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Debakel gegen die Übermannschaft: Langstädter Tischtennis-Frauen unterliegen dem Topfavoriten der Bundesliga

Tischtennis
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Gegen Berlin einem Sieg am nächsten war Langstadts Eigengewächs Janina Kämmerer.
Foto: Jens Dörr
Der vermeintliche »Heimvorteil« im »Auswärtsspiel«, das der TSV Langstadt am Sonntagnachmittag in Frankfurt »beim« TTC Berlin Eastside bestritt, hat sich als irrelevant entpuppt: Der Babenhäuser Stadtteil-Club unterlag dem Topfavoriten auf die deutsche Meisterschaft mit 0:8. Auch das Satzverhältnis von 4:24 zeigte deutlich, wer in der Main-Metropole, wohin die Berlinerinnen ihre Heimspiele am Samstag gegen den SV DJK Kolbermoor (7:1) und am Sonntag gegen Langstadt verlegt hatten, den Ton angab.

Für die Langstädterinnen war freilich die personelle Ausgangslage entscheidender als der Spielort: Neben der noch immer wegen einer Rückenverletzung verhinderten Spitzenspielerin Petrissa Solja fehlte auch die zweite Akteurin des vorderen Paarkreuzes, die Ägypterin Dina Meshref.

Womit Routinier Tanja Krämer, normalerweise an Position drei, an die erste Stelle rückte, und die sonstige Nummer vier, Franziska Schreiner, auf Position zwei. Dahinter bot TSV-Trainer Thomas Hauke Janina Kämmerer und Alena Lemmer auf, die beide zwar eher »Edelreservistinnen« sind, allerdings Erfahrung im Tischtennis-Oberhaus besitzen.

Die geschilderte Konstellation reichte am Sonntag nicht dazu aus, die Berlinerinnen auch nur im Ansatz zu ärgern: Nach zwei Stunden waren die acht Einzel an den beiden Tischen absolviert - und der TTC Eastside hatte sich schadlos gehalten. Wobei Langstadts Schreiner sowohl gegen die gegnerische Nummer eins Xiaona Shan als auch gegen die Nummer zwei Nina Mittelham einen Satz gewann. In beiden Duellen glich sie zum 1:1 aus, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben.

Krämer verlor ihre Partien gegen Shan und Mittelham je mit 0:3 - ein Resultat, das auch Lemmer bei ihren Begegnungen mit Britt Eerland und Yaping Ding verkraften musste. Nur in einem ihrer Sätze gelangen Lemmer mehr als fünf Ballgewinne, ein frustrierender Nachmittag, dessen Deutlichkeit angesichts der personellen Voraussetzungen jedoch nicht überraschte.

Stichwort Überraschung: An einer solchen schrammte Janina Kämmerer gegen Ding vorbei. Ihr 2:3 war nicht nur die letzte, sondern auch die engste Partie des Nachmittags. Den entscheidenden Satz verlor das Langstädter Eigengewächs mit 8:11 - hier war der Ehrenpunkt in Reichweite. Gegen Eerland hatte auch Kämmerer glatt verloren.

Nach dem Debakel hängen die Trauben für den TSV Langstadt am nächsten Sonntag wieder deutlich niedriger: Dann geht es zu Kellerkind ESV Weil, das noch jeden Zähler braucht, um als eins von sechs Teams der sieben Vereine umfassenden Frauen-Bundesliga die Playooffs zu erreichen.

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