Dienstag, 27.10.2020
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Dämmer Bundesliga-Kegler legen die Messlatte gleich hoch: Souveräner Erfolg gegen Kuhardt

Kegeln
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Christoph Zöller überzeugte beim Auftakterfolg von Bahnfrei Damm mit 1051 Punkten.
Foto: Laszlo Ertl
Während die Dämmer Bundesliga-Kegler zufrieden mit ihrem Auftakt gegen Kuhardt sein können, startet auch Aufsteiger Frammersbach mit einem Sieg. Laufach zieht indes zurück.

1. Bundesliga Männer: Während die beiden hiesigen Vertreter erfolgreich in die neue Saison der 1. Kegel-Bundesliga der Männer gestartet sind, steht der erste Absteiger bereits fest: FH Plankstadt hat vor dem ersten Spieltag seine Mannschaft zurückgezogen. Bahnfrei Damm gewann sein Heimspiel gegen den KSV Kuhardt souverän mit 6133:5689; Aufsteiger KSC Frammersbach wies auf eigener Anlage den VKC Eppelheim mit 6032:5971 in die Schranken.

»Auch wenn die Vorbereitung schwierig war, stehen wir in den Startlöchern und nehmen es vom ersten Wurf an ernst - und genau so ist es auch gelaufen. Chapeau an meine Jungs«, sagte Bahnfrei-Betreuer Karl-Heinz Peter. Die Hausherren, bei denen nur ein Ergebnis knapp unter der vierstelligen Marke blieb, überboten gleich zum Auftakt ihren letztjährigen Heimschnitt (6061) und legten damit die Messlatte hoch. Kuhardt hatte nicht den Hauch einer Chance. »Man merkt, dass wir das Training umgestellt haben. Unser Neuzugang hat sich super eingefügt. Jetzt freuen wir uns sehr auf das Derby gegen Frammersbach«, ergänzte Peter.

»Es war nicht die dicke Kiste, wie es von außen aussieht. Wir können aber für jede Überraschung gut sein«, kommentierte Gabriel Peter den erfolgreichen Start der Frammersbacher. Mit 2130 Kegeln im ersten Durchgang kauften die Gastgeber dem mehrfachen deutschen Meister Eppelheim gleich den Schneid ab.

Dabei übernahm neben Felix Imhof (1048) ein fehlerfreier Markus Rill mit 1084 (402 A) Zählern den Bahnrekord. Rückkehrer Gabriel Peter (999) reihte sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und trug dazu bei, Eppelheim weiterhin dreistellig auf Distanz zu halten.

Als die Partie zehn Wurf vor Schluss tatsächlich pari stand, hängte das neue Schlussduo René Appel (996) und Florian Frenzl (970/0) mit fehlerfreien Räumserien die Gäste erneut ab. Somit gelang es den Main-Spessartern erstmals, gegen den VKC zu punkten. »Egal wie, Eppelheim ist immer ein starker Gegner, aber es war wichtig, mit einem Heimsieg zu starten. Jedes Spiel muss erst gespielt werden, aber wir haben gute Chancen, so manchen zu schlagen und die Klasse zu halten«, sagte Peter

1. Bundesliga Frauen: SVS Griesheim - DJK/AN Großostheim 2702:2666. - Da der FC Laufach sein Team am 8. Oktober zurückgezogen hat, ist die DJK/AN Großostheim der einzige Vertreter der Region in der Bundesliga. In Griesheim traf man auf keinen Unbekannten, da sich die DJK bereits in der zweiten Bundesliga Nord gegen ihre Gastgeberinnen durchgesetzt hatte. Diese Partie entschied aber der Griesheimer SVS für sich, obwohl für den DJK durchaus mehr drin gewesen wäre. Mit Nina Petermann (440) an der Seite legte Yvonne Köhler (463) zwar gut vor, der motivierte Aufsteiger behielt trotzdem die Oberhand. Und nachdem die Partie zur Schlussachse fast als verloren galt, präsentierte sich Sabrina Wegner (480) in bester Form. Damit konnten die Gäste zwar Boden gut machen, für Punkte reichte es aber nicht mehr ganz.

Mannschaftssprecherin Yvonne Köhler: »Auch wenn es phasenweise sehr eng war, ist keine richtige Spannung aufgekommen, da wir keine Stimmung machen können. Vielleicht wäre es dann anders gelaufen - kegeln lebt auch von und mit der Anfeuerung. Alles in allem ein komisches Spiel, aber ein großes Lob an den SVS, der die Hygienemaßnahmen super umgesetzt hat. Unterm Strich ist gesund bleiben das Wichtigste.«

Als erster Absteiger aus dem Oberhaus steht das Team vom FC Laufach bereits fest, da die Mannschaft ihre Teilnahme kurz vor Rundenstart zurückgezogen hat. Melanie Waedt (FC Laufach) erklärt: »Vor dem Hintergrund von Corona und dem einen oder anderen Risikopatienten würden wir es personell dauerhaft nicht schaffen, eine vollständige Mannschaft ins Rennen zu schicken, um die Runde komplett absolvieren zu können. Auch wir hätten uns eine andere Lösung lieber gewünscht. Nachdem wir aber alle Möglichkeiten abgewogen haben, gab es leider keine Alternative. Mit dem Rückzug steigen wir zwar in die zweite Liga ab, nächstes Jahr wollen wir uns aber wieder vollständig präsentieren - schließlich haben wir uns unseren Startplatz hart erkämpft.«

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