Donnerstag, 14.11.2019

Langstädter Frauen müssen punkten: Der TSV sucht den Anschluss an das Tabellenmittelfeld

Tischtennis
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Am Sams­tag (15 Uhr, Mark­ward­hal­le) er­war­ten die Lang­s­täd­ter Frau­en den TSV Schw­ab­hau­sen zum zwei­ten Heim­spiel in der Bun­des­li­ga der Frau­en.

Die Spielerinnen sind bei diesem vielleicht richtungweisenden Match gehörig unter Druck. Nach zwei Spieltagen stehen sie mit 0:4 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, auch wenn die Tabelle aufgrund der unterschiedlichen Anzahl der ausgetragenen Spiele aller Mannschaften noch etwas schief sein dürfte.

Mit seiner Aussage »Es macht derzeit wenig Spaß, sich die Tabelle anzuschauen« gibt der Sportliche Leiter Manfred Kämmerer aber die derzeitige Gefühlslage ungeschminkt wieder. Mit seiner Forderung an die Mannschaft »Es ist klar, dass wir nun langsam anfangen müssen zu punkten« macht er unmissverständlich deutlich, wohin die Reise in den nächsten Wochen gehen muss.

Die Chance dazu bietet sich am Wochenende gegen den Aufsteiger aus Schwabhausen. Dass dies jedoch auch keine einfache Aufgabe sein wird, zeigen die Ergebnisse des Gegners am vorigen Wochenende. Die Oberbayerinnen haben in Anröchte klar gewonnen und gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten Bad Driburg nur knapp mit 4:6 verloren. Mit der aus Kolbermoor zurückgekehrten Nationalspielerin Sabine Winter sowie der amerikanischen Nationalspielerin Crystel Wang hat sich das Team im vorderen Paarkreuz gut verstärkt. Da dadurch die kroatische Nationalspielerin Mateja Jeger sowie die weißrussische Nationalspielerin Nikitchanka ins hintere Paarkreuz rücken können, macht Schwabhausen, wenn sie in Vollbesetzung antreten können, gefährlicher als es ihr Punktverhältnis von 2:6 wiedergibt.

Die Langstädterinnen müssen in ihrer augenblicklichen Lage alles daran setzen, beide Punkte zu holen. Und daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Langstadt mit Petrissa Solja und Dina Meshref beziehungsweise Hsien-Tzu Cheng sein Vorzeigepaarkreuz an die Platte holen wird. Die Nummer 16 und damit beste Nichtasiatin in der Weltrangliste, Solja, sollte mit keiner der Gegnerinnen ein Problem haben, und von der Papierform gilt dies auch für Meshref oder Cheng.

Aber ohne wenigstens einen Punkt aus dem hinteren Paarkreuz kann man eben nicht gewinnen und so wird es am Samstag nicht zuletzt darauf ankommen, ob eine Alena Lemmer, Janina Kämmerer oder Monika Pietkiewicz langsam wieder in der Bundesliga ankommen beziehungsweise an ihre Form im Vorjahr anknüpfen können. Sechs Satzgewinne in sechs Partien reichen dazu bei Weitem nicht aus.

Auch wenn Coach Thomas Hauke sich mit seinem Statement »Das wird sicher ein ganz schweres Spiel für uns« verhalten gibt, so wird den Langstädter Damen mit der erwarteten Unterstützung einer vollen Markwardhalle nichts anderes überbleiben als den ersten Sieg einzufahren und eine Woche später gegen Anröchte die Rote Laterne wieder abzugeben.

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