Dienstag, 10.12.2019

Knapp an Sensation vorbeigeschrammt: Bei der Jugend-WM verpasst Franziska Schreiner mit dem deutschen Team die Medaille nur knapp

Tischtennis
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»Könnte mir in den Hintern beißen«: Franziska Schreiner.
Foto: Marco Steinbrenner
Kurz vor dem Ge­winn ei­ner Me­dail­le in der Mann­schafts-Kon­kur­renz und da­mit vor ei­ner Sen­sa­ti­on stand Fran­zis­ka Sch­r­ei­ner bei den Ju­gend-Welt­meis­ter­schaf­ten im thai­län­di­schen Ko­rat mit der deut­schen Mäd­chen-Aus­wahl.

Das Talent des TV Hofstetten kassierte zusammen mit Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim), Sophia Klee (SC Niestetal) und Laura Tiefenbrunner (TSV Schwabhausen) eine unglückliche 2:3-Niederlage im Viertelfinale gegen Taiwan. »Wir hatten gute Chancen auf Edelmetall. Unsere Gegnerinnen waren nur minimal besser.«

Niederlagen in Partie zwei

Nach einer Niederlage von Bondareva in der Auftaktpartie ging die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) durch Erfolge von Schreiner und Klee zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg, denn sowohl Franziska Schreiner als auch Anastasia Bondareva kassierten in ihren zweiten Partien jeweils eine Niederlage.

»Ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich mein letztes Einzel nicht gewonnen habe. Das stört schon sehr«, sparte die Kleinwallstädterin nicht mit Selbstkritik. »Ich habe die Taktik nicht konsequent eingehalten und wurde im Laufe der Partie immer nervöser. Meine Gegnerin hat das ausgenutzt und durchgängig ihr Spiel gemacht.«

Das DTTB-Quartett hatte sich durch zwei souveräne 3:0-Erfolge gegen Thailand sowie Ägypten den Gruppensieg und damit den Einzug in die Endrunde gesichert. Nach der Taiwan-Niederlage ging es in der Platzierungsrunde um die Positionen fünf bis acht weiter. Beim 0:3 gegen die USA ließen die Schützlinge von Bundestrainerin Lara Broich (Düsseldorf) »viele Chancen liegen«. Franziska Schreiner, Sophia Klee und Laura Tiefenbrunner unterlagen jeweils mit 1:3. »Die USA war für uns ein unangenehmer Gegner. Nach dem nur knapp verpassten Einzug in das Halbfinale war es nicht leicht, sich direkt wieder zu fokussieren«, verriet Schreiner.

In der Partie um Rang sieben gewann das deutsche Team gegen Frankreich mit 3:1. Altersbedingt war es für Franziska Schreiner der letzte Mannschafts-Wettkampf bei den Mädchen, »den ich noch einmal richtig genossen habe«. Die Drittligaspielerin steuerte beim 3:1-Erfolg zwei Einzelsiege bei.

»Wir waren an Position acht gesetzt und sind am Ende Siebter geworden. Insgesamt bin ich deshalb schon zufrieden, wenngleich die Enttäuschung, so knapp eine Medaille verpasst zu haben, immer noch da ist.«

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