Donnerstag, 28.05.2020
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Darth Vader, Pumuckl und ein Fotofinish

Leichtathletik: Frank Schwehla läuft in Fürth auf Platz drei - Benefizveranstaltung am Welt-Down-Syndrom-Tag

Leichtathletik
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Beim Welt-Down-Syn­drom-Tag-Ma­ra­thon, der an­läss­lich des Welt-Down-Syn­drom-Ta­ges am 21. März, zum sieb­ten Mal in Fürth aus­ge­tra­gen wur­de, lief Frank Sch­weh­la von der LG Karl­stadt-Gam­bach-Lohr in ei­nem pa­cken­dem Fi­na­le auf den drit­ten Platz über die Zehn-Ki­lo­me­ter-Di­s­tanz.

Bei der Benefizveranstaltung zugunsten der Fürther Down-Syndrom-Beratungsstelle gingen über die vier vom Veranstalter angebotenen Distanzen insgesamt 700 Läufer an den Start. Sportler mit Down-Syndrom nahmen ebenso teil wie Sportler ohne Gendefekt. Einige Athleten waren verkleidet und untermauerten so den Grundgedanken des Laufes, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen. So drehten in Fürth auch Captain Jack Sparrow, Darth Vader und seinen Sturmtruppen, sowie der barfußlaufende Pumuckl ihre Runden.
Aber auch sportlich konnte die Veranstaltung überzeugen. Als besonders spannend sollte sich der Lauf über zehn Kilometer herausstellen, an dem 102 Läufer teilnahmen. Schon kurz nach dem Startschuss setzte sich hier eine Vierergruppe vom Feld ab, dicht dahinter nahm LG-Athlet Frank Schwehla die Verfolgung auf. Zwei weitere Rennen liefen parallel, ein Laufen auf der Ideallinie war so unmöglich. Schwehla hatte durch den dadurch bedingten Zick-Zack-Kurs im Ziel 400 Meter mehr auf seiner GPS-Uhr stehen.
Langgezogener Endspurt
Der 43-jährige Schwehla schob sich zur Hälfte des Rennens auf Platz vier vor, das Führungstrio lag jedoch weiter deutlich vorne. 300 Meter vor dem Ziel, als Schwehla auf die Tartanbahn einlief, lag er nur noch 40 Meter hinter dem Drittplatzierten, Oliver Lang (Röthenbach). Schwehla setzte nun zu einem langgezogenen Schlussspurt an, überholte Lang 70 Meter vor dem Ziel, doch dieser konterte. Die zwei Kontrahenten sprinteten im Kampf um Platz drei Schulter an Schulter Richtung Ziellinie.
Schwehla wähnte sich im Ziel als Sieger dieses Duells, so hatte er nach seiner Meinung die sprichwörtliche Nasenlänge Vorsprung, 39:53,05 Minuten und Rang drei meldete die Anzeigentafel, elf Hundertstel vor dem 33-jährigen Lang. Nur wenige Sekunden davor hatten der Zweitplatzierte Peter Stengel (39:50,39) und der Sieger Peter Panter (39:34,18) vom austragendem Laufclub 21 das Ziel erreicht. Ganz sicher war Schwehla aber erst nach der Überprüfung des Zieleinlaufvideos. Frank Schwehla
bErgebnisse: www.welt-down-syndrom-tag-lauf.de; Bilder und Video: www.fourrunners.de

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