Jugend ringt um Hessentitel in beiden Stilarten an einem Tag in Kleinostheim

Meisterschaften ohne Männer

Ringen
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Symbolbild: Ringen
Foto: Stefan Gregor
Nor­ma­ler­wei­se fin­den die Hes­sen­meis­ter­schaf­ten im Rin­gen im Früh­jahr statt und bin­den auch die Ti­tel­kämp­fe der Män­ner ein. Die­ses Jahr ist es an­ders: Co­ron­a­be­dingt hat sich der Hes­si­sche Rin­ger-Ver­band für die Au­s­tra­gung im Hoch­som­mer ent­schie­den.

Außerdem beschränken sich die HM auf die A- und B-Jugend (männlich und weiblich). Schauplatz ist am Samstag, 16. Juli, die Kleinostheimer Maingauhalle, wo der SC Kleinostheim als Ausrichter fungiert.

Kurzfristig verkürzt

Die Entscheidung, die HM von zwei Tagen auf einen Tag zu verkürzen, traf der Hauptausschuss des hessischen Verbands erst am vergangenen Samstag. Grund war die relativ niedrige Zahl an Meldungen für den auf die männliche Jugend beschränkten griechisch-römischen Stil am Sonntag. Bis Anfang voriger Woche hatten dafür nur 80 Athleten ihr Kommen angekündigt. Da die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer meist noch zehn Prozent niedriger ausfällt als die Meldezahl, disponierte man um: Nun sind am Samstag Marathon-Meisterschaften vorgesehen.

Los geht es am Vormittag im freien Stil, in dem sowohl die männlichen als auch die weiblichen A- und B-Jugendlichen ringen. Gewogen wird ab 9 Uhr, die ersten Kämpfe dürften um 10 Uhr stattfinden. Am Nachmittag schließt sich die Greco-HM der männlichen Jugend an. Mandy Hemberger vom SC Kleinostheim, bei der viele organisatorische Fäden zusammenlaufen, rechnet damit, »dass wir bis 19 Uhr fertig sind«. Abzuwarten bleibt, ob einige für die zunächst geplanten zwei Tage gemeldeten Doppelstarter nun in beiden Stilarten antreten oder sich auf einen Wettbewerb konzentrieren werden.

Da auf den letzten Drücker noch viele Meldungen eingingen, liegt die Meldezahl für alle Gewichts- und beide Altersklassen sowie Stilarten nun bei 220. Die Zuschauer werden Sportler der Jahrgänge 2005 bis 2010 zu Gesicht bekommen. Die Ringer der drei älteren Jahrgänge haben teilweise schon Luft im Ligabetrieb der Männer geschnuppert, wo man im deutschen Mannschaftsringen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr (und bei Erreichen eines Mindestgewichts) einsteigen darf.

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