Donnerstag, 21.02.2019

Burghausen verteidigt Meistertitel im Ringen

Ringen
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Der SV Wa­cker Burg­hau­sen ist er­neut deut­scher Mann­schafts­meis­ter im Rin­gen. Die Ober­bay­ern be­sieg­ten im Fi­nal-Rück­kampf am Sams­tag die Red De­vils Heil­b­ronn vor hei­mi­scher Ku­lis­se mit 12:9.

Den Grund­stein zur Ti­tel­ver­tei­di­gung hat­ten die Ober­bay­ern be­reits in der Vor­wo­che mit dem 14:13-Aus­wärts­er­folg ge­legt.

»Ich bin überglücklich«, sagte Trainer Matthias Maasch. »Vor drei Jahren haben wir noch in der 2. Bundesliga gerungen, jetzt sind wir zum zweiten Mal deutscher Meister geworden. Unglaublich!«

In der spannenden Partie gewannen beide Mannschaften fünf Einzelkämpfe, aber die der Gastgeber wogen schwerer. Burghausen holte durch Cengizhan Erdogan (71F) und Ramsin Azizsir (98G) jeweils die maximale Punktausbeute von vier Zählern. Dem stand bei den Gästen nur der Vierer des Fahrenbachers Pascal Eisele entgegen.

Ein spannendes Duell sahen die 1200 Zuschauer in der Burghausener Sportparkhalle zwischen Matthias Maasch und Weltmeister Frank Stäbler. Stäbler lag zur Pause mit 0:3 zurück, offenbarte dann aber im zweiten Durchgang seine Qualitäten und gewann noch mit 5:3.

Wenig Probleme für Spiegel

Im Aufgebot des SV Burghausen standen auch die früheren RWG-Athleten Fabian Schmitt und Kakhaber Khubezhty, die aber beide Niederlagen quittieren mussten. Schmitt (57G) unterlag Florin Tita mit 5:6 und Khubezhty dem Heilbronner Taimuraz Friev Naskideava beim Stande von 2:2, weil der Gast die höhere Wertung erzielt hatte.

Wenig Probleme hatte Kampfrichter Jeffrey Spiegel. Für den Niedernberger war die Leitung des Finalkampfes ein Höhepunkt seiner bisherigen Kampfrichtertätigkeit.

Hintergrund

Finale um die deutsche Meisterschaft, Rückkampf:

SV Wacker Burghausen - Red Devils Heilbronn 12:9 (Hinkampf: 14:13). - 57G: Schmitt - Tita 0:1 (5:6). - 61F: Egorov - Topal 2:0 (9:4). - 66G: Maier - Scherf 1:0 (2:1). - 71F: Erdogan - Rauhut 4:0 (16:0). - 75G: Maasch - Stäbler 0:1 (3:5). - 75F: Gadzhiev - Malikov 0:2 (1:6). - 80G: Lukas - Eisele 0:4 (0:15). - 86F: Khubezhty - Naskideava 0:1 (2:2). - 98G: Azizsir - Timofeev 4:0 (15:0). - 130F: Thiele - Popp 1:0 (4:2). - Kampfrichter: Jeffrey Spiegel (KSC Niedernberg). - Zuschauer: 1200.

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