Freitag, 16.11.2018

RV Haibach fordert Primus Neu-Isenburg

Ringen:Fährt Kleinostheim II in der Hessenliga aufs Neue mächtig auf? - KSV Waldaschaff ist Favorit beim Gastspiel in Münster

Mittwoch, 12.09.2018 - 18:14 Uhr

In der Hes­sen­li­ga kommt es am Sams­ta­g­a­bend un­ter an­de­rem zum Ver­g­leich zwi­schen dem RV Hai­bach und dem KSV Neu-Isen­burg. Bei­de Clubs sind noch un­ge­schla­gen, Hai­bach (ein Sieg) for­dert da­bei den Pri­mus (zwei Sie­ge) her­aus.

Dass der Kraftsportverein aus der Hugenottenstadt so stark auftrumpfen würde, war nur bedingt zu erwarten. Mit Münster und Elgershausen traf Neu-Isenburg an den vergangenen beiden Wochenenden jedoch auch nicht auf Topteams der Liga. Zu denen werden auch die Haibacher eher nicht gezählt, dürften hinter Gailbach und Waldaschaff aber mit dem KSV Seeheim und den Neu-Isenburgern um die Plätze drei bis fünf ringen.

Sollte Waldaschaff schwächeln und Seeheim experimentieren, scheint für Neu-Isenburg gar Rang zwei in Reichweite. Der berechtigt diesmal zum Oberliga-Aufstieg, was in Haibach und Neu-Isenburg momentan aber die Ergänzung des Kaders um ein halbes Dutzend hochklassiger (und nicht eben günstiger) Ringer nötig machen würde. Nach den bisherigen Eindrücken sind die Neu-Isenburger in Haibach Favorit.

Favorit ist auch der KSV Waldaschaff beim Gastspiel in Münster. Der KSV scheint ähnlich stark wie in der Vorsaison, Platz zwei hinter Gailbach und damit der Aufstieg ist realistisch. Münster entledigte sich durch den Sieg in Frankfurt-Griesheim einiger Sorgen und hat auch ein wenig »Glück«, dass sich mit Dominik Diessner ein Ringer verletzte, für den man mit Steve Fernandes Gomez einen guten Mann in der Hinterhand hat.

Die Waldaschaffer wollen Fernandes Gomez am Samstag indes mit ihrem Schwergewichts-Leistungsträger Adrian Zander ausstechen. Bislang fehlte bei Münster zudem der starke Ungar Janos Tössi, den die Münsterer jedoch nicht als Abgang führen.

Der ASV Schaafheim II hinterließ nach dem Aufstieg an den ersten beiden Kampftagen trotz zweier Niederlagen einen guten Eindruck, kann am Samstagabend gegen Seeheim aber nicht auf Verstärkung aus der ersten Mannschaft bauen. Die Seeheimer könnten so leicht die Nase vorn haben, sind aber gewarnt. Einige Ex-Oberliga-Ringer der Schaafheimer, zum Beispiel Marvin Stoeckel, kämpfen mittlerweile fest für die zweite Mannschaft. Seeheim will ein wenig auch Wiedergutmachung für die Heimniederlage gegen die starken, diesmal aber kampffreien Gailbacher betreiben.

Pflichtaufgabe für Dieburg

In der Verbandsliga Süd-West hat die Athletik-Sportvereinigung Dieburg mit dem Heimkampf gegen den ASV Weiher eine Pflichtaufgabe vor der Brust. Den ersten persönlichen Sieg streben dabei Hendrik Hiemenz, Luka Mai und Taskin Sirinaga gegen schlagbare Gegner an. Wie nur selten in der Verbandsliga gefordert werden dürfte Dieburgs Ass Zacharias Vakalov von Weihers Simon Schmid.

In der Staffel Nord-Ost bestreitet der SC Kleinostheim erneut den Vorkampf der Bundesliga-Partie, was für den KSC Krombach nichts Gutes verheißt. Wahrscheinlich fahren die Kleinostheimer wieder mächtig auf und stellen Athleten, die teils gut und gern zwei Ligen weiter oben mithalten oder gar häufiger siegen könnten.

Ob der SC Siegfried auch auswärts so herausragend besetzt antreten wird, weiß man erst Mitte Oktober, wenn der erste Auswärtskampf steigt.

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