Sonntag, 23.09.2018

Schaafheims (beinahe) erster Auftritt

Ringer-Oberliga: Einige Athleten haben schon »angeschwitzt« - Niedernbergs Trainer Gattnar sieht noch Potenzial

Mittwoch, 12.09.2018 - 18:14 Uhr

Wenn in der Rin­ger-Ober­li­ga Hes­sen am Sams­ta­g­a­bend der ASV Schaaf­heim beim KSV Rim­bach erst­mals in die­ser Sai­son auf Punk­te­jagd geht, ha­ben ei­ni­ge an­de­re Ober­li­gis­ten schon zwei Be­geg­nun­gen ab­sol­viert. Be­reits am Frei­tag emp­fängt der KSC Hös­bach den SV Fah­ren­bach und der SC Großost­heim du­el­liert sich mit dem KSC Nie­dern­berg.

Letzterer sieht sich trotz des Auftaktsiegs gegen starke Rimbacher noch nicht am Limit angekommen.

»Wir haben noch Potenziale und Variationsmöglichkeiten«, sagt Niedernbergs Trainer Mario Gattnar. Für die beiden oberen Gewichtsklassen bringt er insbesondere den beim 17:13 über Rimbach noch nicht eingesetzten Vassileios Kollaros ins Spiel. »Außerdem glaube ich, dass Sergei Stefanenko von Kampf zu Kampf stärker wird.« Der Russe machte nach Angaben von Gattnar zuletzt eine zehnjährige (!) Wettkampfpause. »In der Rückrunde kommt bei uns auch Timur Seidel noch hinzu, und Aaron Sommer kann in seiner richtigen Stilart ringen.«

»Teams sind heuer sehr stark«

Da leugnet auch der KSC-Coach selbst nicht, dass die Niedernberger heißer Anwärter auf Meisterschaft und Bundesliga-Aufstieg sind. Die Hösbacher haben bei ihm jedoch ebenfalls Eindruck hinterlassen. »Grundsätzlich sind die Mannschaften in der Oberliga heuer sehr stark. Da kannst du dir es nicht erlauben, mal nicht stark zu stellen.«

Was auch für das Gastspiel in Großostheim gilt - zumal der SC Frankonia zumindest besser abschneiden will als beim 5:18 am vergangenen Samstag gegen Hösbach. Eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte gibt es für den vorjährigen Großostheimer Mojtaba Ziaei, der nun Punktegarant auf Niedernberger Seite ist.

Der KSC Hösbach geht nach dem tollen Auftritt am ersten Kampftag favorisiert in den Heimkampf gegen den SV Fahrenbach. Die Fahrenbacher machten es am ersten Kampftag zwar der RWG Mömbris/Königshofen schwer, verloren bei neun Kahlgründern aber mit 14:18. Die Hösbacher dürften vor eigener, sicher wieder stattlicher Kulisse kaum eine Gewichtsklasse unbesetzt lassen. Abzuwarten bleibt, ob Fahrenbach diesmal das 80-Kilo-Freistil-Limit besetzen wird.

Hösbachs leichte Jungs

Gerade dort scheinen die Hösbacher derzeit mit Vincent Scherer noch verwundbar. Wer beim KSC aktuell noch weitere »Schwächen« sucht, wird vielleicht am ehesten im Umstand fündig, dass ein paar Athleten für ihr derzeitiges Limit etwas leicht erscheinen. Mit Daniel Hugo, Andrej Kurockin, Christoph Henn und Niklas Schäfer sind dabei aber sehr starke Oberliga-Ringer »betroffen«, die den Gewichtsnachteil durch ihre ringerischen Fähigkeiten oft problemlos kompensieren.

Schaafheim tritt im ersten Kampf in Rimbach als Außenseiter an. Der Gegner machte zum Auftakt den hoch gehandelten Niedernbergern das Leben schwer und hatte einen starken Ausländer noch nicht freigemacht.

Für einige Schaafheimer, die am Samstag zum Aufgebot der ersten Mannschaft zählen dürften, könnte es indes schon der dritte Auftritt in dieser Saison werden: Athleten wie die Buchheimer-Brüder Lukas und Jannik, Oskar Sobczak, Lucas Diehl und Zugang Denis Bochenek schwitzten bereits in der zweiten Mannschaft an. Da diese als Hessenligist nur noch eine Klasse unter der Erstvertretung kämpft, kann Schaafheims erste Garde dort ab und an Wettkampfpraxis sammeln.

jed

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